Mittwoch, 29. Juni 2016

3 von 5 für "Verzaubert" von Sylvia Day

Victoria lebte viele Jahre als Gehilfin und Geliebte an der Seite ihres Hexenmeisters. Seit er tot ist, möchte sie sich nicht mehr in die Dienste anderer Stellen. Da erscheint der magische Jäger Max Westin an ihrer Haustür und versucht Victoria mit etwas anderen Mitteln zu unterwerfen...

Autorin Sylvia Day ist mit ihrer Crossfire-Reihe bekannt geworden, die auf der Shades of Grey-Welle mitschwamm. "Verzaubert" ist allerdings mein erstes Buch der Autorin. Die Thematik einer urbanen Fantasy mit Magiern und Gestaltwandlern fand ich sehr spannend. Der Erotikanteil sollte da nur das Pünktchen auf dem i sein. Das war der Plan.

Als das Buch bei mir eintraf, war ich erstaunt wie dünn es ist. Gerade mal 188 Seiten umfasst die Handlung. Doch vielleicht würden diese schon ausreichen? Der Anfang in die Geschichte ist packend. Mir hat der Schreibstil der Autorin wirklich gut gefallen.  Auch das Magiersystem war einmal etwas anderes, was mir wirklich gut gefiel. Klasse fand ich, dass Victoria als Katzenwandlerin unterwegs ist. Ein typisches Klischee, wenn die schwarze Katze um die Beine des Magiers streicht! ;)

Zwischen Victoria und Max sprühen direkt die Funken. Er will sie im Auftrag des hohen Rates zähmen, doch Victoria will sich in niemandes Dienst mehr begeben. Leider hat sie da de Rechnung ohne Max gemacht. So geht es zwischen Max und Victoria sehr heiß her. Die erotischen Szenen dominieren leider den Fantasyanteil. Das hätte ich mir etwas anders gewünscht.

Doch das eigentliche Problem, welches ich mit dem Buch hatte, war dessen Aufbau. Die knappe Seitenanzahl wird in 3 Episoden gegliedert, in denen die Kapitelzählung jeweils von neuem beginnt. Das fand ich zuerst sehr irritierend. Man hätte alle drei Episoden auch problemlos am Stück erzählen können. Es liegen eben zwischen der ersten und der letzten Episode 2 Jahre Zeitunterschied. Doch das ist schon das einzig ungewöhnliche. Ansonsten werden in den drei Abschnitten Handlungsstränge erzählt, die sich ganz normal in eine Romanhandlung eingliedern würden. Ich verstehe die 3-Teilung einfach nicht!

Doch dadurch geht die Handlung sehr schnell voran. Es geht fast zu schnell und kam mir während des Lesens so vor, als wäre das Buch eigentlich doppelt so dick und man hätte großzügig gekürzt. Das geht leider auf Kosten des Romanes.
Hätte Sylvia Day sich die Zeit genommen, die Geschichte von Max und Victoria ausführlich zu erzählen, hätte mir das Buch um einiges besser gefallen. Das Potenzial haben die Charaktere und die magische Storyline auf jeden Fall.
So ist es ein wenig schade und ich werde den Grund für die Bucheinteilung wohl nie verstehen...

Vielen Dank an den Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Sonntag, 26. Juni 2016

4 von 5 für "Das verrückte Leben der Jessie Jefferson" von Paige Toon

Über die Buchblogger-Plattform hatte ich das Glück den Serienstart der ersten Jugendbuchreihe von Paige Toon zu erhalten. Erschienen ist das Buch im Harper Collins Verlag.
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Ich habe mich für den Titel beworben, weil der Inhalt sehr vielversprechend klang.

Durch einen tragischen Unfall stirbt Jessie Mum an ihrem 15. Geburtstag. Seit dem ist Jessies Leben geprägt von Wut, Trauer und schlechten Entscheidungen. So macht sie ihrem Stiefvater Stu, der auch noch ihr Mathelehrer ist, das Leben zur Hölle. Sie schwänzt, raucht, trinkt, kommt abends viel zu spät nach Hause. Als ein Streit mit ihm zu eskalieren droht, erfährt sie, wer ihr leiblicher Vater ist. Ihre Mutter wollte es ihr nie verraten. Umso größer ist die Überraschung als sie erfährt, dass es Rockstar Johnny Jefferson ist. Jessie weiß eines, sie muss ihn unbedingt kennenlernen.

Seit Meg Cabots Plötzlich Prinzessin Reihe liebe ich  solch Geschichten, in denen ein einfaches Mädchen erfährt, dass sie von etwas anderer Herkunft ist. Hier ist die Geschichte mit Jessie eine andere, doch die Motive sind ähnlich.

Was mir sofort an der Geschichte gefiel, war, dass ich direkt in Jessies Welt daheim war. Der Schreibstil ist sehr dicht. Autorin Paige Toon nimmt uns ab der ersten Seite mit, in die einfachen Verhältnisse von Jessie und ihrem Steifvater Stu. Dabei ist Jessie keine einfache Protagonistin, sie hat die falschen Freunde und benimmt sich viel zu oft daneben. Doch irgendwie konnte ich ihre Art nachvollziehen, denn Jessie hadert mit dem Verlust ihrer Mutter. Paige Toon erzählt dies sehr einfühlsam. Das hat mir wirklich gut gefallen, denn so wurde Jessie sehr lebendig, wirkt wie ein echter Teenie. Sie ist eine Figur mit Ecken und Kanten. Eine Protagonistin, die sehr lebendig erscheint und definitiv ihre Sympathiepunkte hinzubekommt.

Aber auch die anderen Charaktere konnten mich überzeugen. Stus Engelsgeduld ist bewundernswert, aber auch die Familie, in die Jessie in LA hineingerät fand ich sehr gut gezeichnet. Vorallem Jessies neue Stiefmutter Meg fand ich toll. Ihre anfänglichen Vorbehalte gegenüber die pubertierende Jessie sind für mich sehr nachvollziehbar gewesen. Komischerweise stellt sie Rockstar Johnny etwas in den Schatten. Er hätte gerne ein paar mehr Eigenarten haben können. Doch das ganze Szenario in das Jessie in Amerika hineingerät, finde ich sehr besonders. Für mich war dies mal komplett etwas anderes. Das hat mir sehr gut gefallen!

Natürlich darf in diesem Jugendbuch auch eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen. Eigentlich hatte Jessie daheim in England mit ihrem Mitschüler Tom angebändelt, doch kaum in LA angekommen, lernt sie den Musiker Jack kennen, der mit seiner Band auf den großen Durchbruch hofft. Doch Jack ist ein Frauenheld und Jessie nicht gerade erpicht darauf, die Fehler ihrer Mutter, welche Johnnys Groupie war, zu wiederholen. Mal sehen, wie sich dies in den kommenden Romanen entwickeln wird.

Was mir nicht ganz gefiel, waren die Länge innerhalb der Handlung. Zu Beginn geht es sehr schleppend voran, wir lernen Jessies Leben ersteinmal ausführlich kennen. Auch die Liebesgeschichte kommt erst sehr spät in Gange. Dazwischen tun sich einige Längen auf, was den Roman nicht ganz so flüssig erscheinen ließ. Dabei hat er gerade einmal 300 Seiten. Mir fehlte ganz einfach der Spannungsbogen und ich hoffe, dass sich in den kommenden Büchern um Jessie Jefferson noch ein paar mehr Probleme und Schwierigkeiten für die 15-Jährige auftun werden.

"Das verrückte Leben der Jessie Jefferson" von Paige Toon ist ein Jugendbuch der besonderen Art mit Tiefgang. Die Handlung verspricht viel Potenzial und die Charaktere sind interessant gezeichnet. Der Auftakt ist gemacht, doch kommt dieser mit einigen Längen daher. Mehr Spannung würde ich mir für die Fortsetzungen wünschen.

Mehr Infos zum Buch auf der Verlagsseite gibt es hier...


Dienstag, 21. Juni 2016

4 von 5 für "The Perfect" von Patricia Schröder

Leena und Jazz sind beste Freundinnen. Nach dem Abi wollen beide zusammen noch ein ganz großes Abenteuer erleben und so melden sie sich bei einem Modecasting an. Adam C. Oulay gründet in ihrer Stadt einen Flagshipstore, der alles übertreffen soll. In seinem Casting sucht er eine persönliche Assistentin mit der Option auf mehr. Jazz ist die Ausschreibung sehr suspekt, doch für ihre beste Freundin würde Jazz einiges tun und so lässt auch sie sich auf das Casting ein und muss schnell feststellen, dass bei Oulays nicht alles mit rechten Dingen zugehen kann.

„The Perfect“ ist nicht das erste Buch, welches ich von Patricia Schröder daheim habe. Tatsächlich hat sie mich vor fast 15 Jahren so richtig zum Lesen gebracht. „Beste Freundin, blöde Kuh“ ist tatsächlich mein allererstes Lieblingsbuch gewesen. Patricia und ich haben also eine Vergangenheit. ;) Umso cooler war es für mich, dass ich in der gebraucht gekauften Hardcoverausgabe eine Signatur von ihr vorfand.
Nach all der Zeit war ich gespannt, ob mich ein Roman von ihr immer noch so fesseln kann. Vorab: Absolut! Was mir besonders gut gefiel war der Erzählstil. Die Geschichte wird aus Jazz Sicht erzählt und sie greift während des Erzählens ein paar Ereignisse vor, die beim Lesen richtige Schockmomente auslösen, sodass man schnell weiterlesen möchte, wie es zu diesen Begebenheiten kommen konnte.

In diesem Zusammenhang fand ich auch Protagonistin Jazz richtig gut getroffen. Sie ist eine selbstbewusste junge Frau, die das Herz am richtigen Fleck hat und deren Gedanken sehr sympathisch waren. Ihre Freundschaft zu Leena ist sehr intensiv und etwas anders geschildert, als ich es bisher gewohnt war. Das hat mir richtig gut gefallen. Teilweise sind im Buch sogar leicht erotische Andeutungen, bzw. anders formuliert haben beide ein sehr offenes Verhältnis zum Körper der anderen. Von solch einer intensiven Freundschaft habe ich in einem Jugendbuch noch nichts gelesen.
Dabei ist „The Perfect“ nicht nur auf eine jugendliche Leserschaft ausgelegt. Es wird sehr offen und auch frech mit dem Thema Sexualität umgegangen. Ein weiterer Pluspunkt.

Doch auch die Nebenfiguren, wie die weiteren Castingteilnehmerinnen und die mysteriöse männliche Dienerschaft der Fs fand ich sehr gut beschrieben. Die Figuren waren einfach sehr lebendig und vielschichtig. Man merkt einfach, was für eine erfahrene Autorin Patricia Schröder ist, die eben auch in der Lage ist, sich etwas neues auszudenken und keine Geschichten nachzuerzählen, die es schon so oft gab.
Die ganze Castingsituation und das System dahinter ist mal ein anderes. Das fand ich sehr spannend, weil man auch unbedingt erfahren wollte, was die Strippenzieher dahinter eigentlich vorhaben. Kleine Passagen sind auch aus deren Sicht geschrieben, sodass man einen ganz guten Eindruck von ihrem Charakter bekommt. Etwas schade fand ich, dass für mich direkt klar war, wer hinter Jazz Love Interest F2 stecken würde.

Hier liegt für mich auch das Manko in „The Perfect“. Man fliegt durch die 400Seiten des Buches, will unbedingt wissen, was noch Unglaubliches während des Castings passieren wird, warum die Veranstalter zu grausamen Mitteln greifen und die Teilnehmerinnen ausspionieren. Ich habe auf das große Finale gewartet. Den großen Knall in den letzten 50 Seiten herbeigesehnt, doch er blieb aus! Die Spannungskurve fiel steil ab, ohne dass mir eine atemberaubende Auflösung geliefert worden wäre. Es war einfach nicht spektakulär und somit zum Rest des Buches passend. Was ich sehr schade fand. Leicht ungläubig habe ich die letzten Seiten gelesen, in denen sich wichtige Fragen des Buches so nebenbei auflösten, konnte gar nicht fassen, dass es dies nun gewesen sein soll. Das war mir viel zu einfach und hier hat man viel Potenzial verschenkt.

Dabei ist „The Perfect“ von Patricia Schröder wirklich ein sehr guter Jugendroman mit neuen Ideen und großartigen Charakteren. Leider wird das Ende dem Rest des Buches überhaupt nicht gerecht. Auf einen Versuch würde ich es jederzeit doch wieder ankommen lassen.

Montag, 20. Juni 2016

Vegan Beauty Basket im Juni 2016 ausgepackt

Ich stelle gerade fest, dass ich manchmal echt anfällig für Verkaufsnewsletter bin, dabei müsste ich diese eigentlich durchschauen, schließlich habe ich schon selbst welche verfasst.
Zuletzt hat mich die Produktvorschau-Mail der Beautybox "Vegan Beauty Basket" gepackt und zum Kauf animiert. Das Gute an diesem Aboservice ist, dass man auch einmalig bestellen kann und sich an kein Abo binden muss. Allerdings zahlt man auch gleich 4Euro mehr. Doch einen Versuch war mir dies wert. Zum Glück, denn der Inhalt hat mich komplett überzeugt...

Sonntag, 19. Juni 2016

Eau Thermale Avène Tolérance Extrême Emulsion im Test

Für die Produkttestplattform trnd durfte ich eine neue Emulsion von Avène testen. Ich kenne die (Apotheken)Marke aus Frankreich vorallem wegen ihres Thermalwassers aus Spraydosen. Für heiße Sommertage eine sinnvolle Erfindung. Daher war ich gespannt, wie die anderen Produkte mit Thermalwasser mir gefallen würden.
Die trnd-Projekte gehen immer mit vielen Proben daher, die im Freundeskreis verteilt werden sollen, um möglichste vielschichtige Meinungen für den Herrsteller einholen zu können. Zum Geburtstag einer Freundin verteilte ich die Proben und durch die unterschiedlichen Generationen hindurch, fand die Creme Anklang und Interesse.
Mit einer 5ml Probe kommt man auch einige Tage für die Gesichtspflege aus. Problematisch ist allerdings, dass sich die Probetube nicht mehr gut verschließen lässt. Sie soll als Einmalanwendung aufgebraucht werden, doch wer hat so viel Fläche im Gesicht? ;)
Die Emulsion wird in der 50ml Tube für 15,90Euro verkauft. Es hat eine leichte Textur, die feuchtigkeitsspendend und beruhigt auf die Haut wirkt. Ich empfand die Creme als sehr reichhaltig und nicht unbedingt leicht. Ich habe sie immer als Nachtpflege verwendet. Als Tagespflege oder Basis unter dem Make-Up ist die Emulsion für mich eher nicht geeignet, da sie sehr lange auf der Haut liegt und ihre Zeit zum Einziehen benötigt
Das Besondere an der Emulsion ist, dass sie nur 6 Inhaltsstoffe hat, die alle als gut bei codecheck.info eingestuft werden und dies ist mir am wichtigsten. An erster Stelle steht übrigens auch das Avène Thermalwasser.
Eine weitere Innovation der Emulsion ist der sterile Verschluss. Durch eine Membran kommt nur so viel Produkt heraus, wie man auch benötigt. Es dringen keine Bakterien ein, was ich als einen großen Pluspunkt empfinde, schließlich ist so eine 50ml Tube recht lang in Gebrauch.

Mir gefällt die Eau Thermale Avène Tolérance Extrême Emulsion wirklich gut. Für sie sprechen die Inhaltsstoffe. Für mich kommt sie allerdings nur als Nachtpflege in Frage, da sie doch recht reichhaltig ist. Sie hat keine Wunder mit meiner Haut bewirkt, aber auch keine Katastrophen angestellt. Ein solides Produkt!

Samstag, 18. Juni 2016

Rossmann Schön für mich Box im Juni 2016 ausgepackt #sfmbox

Dank meiner österreichischen Glücksfee PingwingTV hatte ich das Glück zum dritten Mal in Folge die Rossmann #sfmbox in meiner Rossmann-Filiale für 5 Euro abzuholen. Leider ist die Glückssträhne erstmal gerissen und somit war ich gespannt, ob mein Abschied von der Schön für mich Box ein versöhnlicher sein würde.
Also wagen wir doch mal einen Blick hinein...

Donnerstag, 16. Juni 2016

4 von 5 für "Tage ohne Wiederkehr" von Shannon McKenna

Seit dem letzten Jahr liegt der letzte Teil der McLoud und Freunde-Reihe von Shannon McKenna nun schon in meinem Regal. Irgendwie konnte ich mich nicht dazu durchringen ihn zu lesen. Aus Angst Abschied zu nehmen und aus Angst, wie "Tage ohne Wiederkehr" mir gefallen würde. Die vergangenen drei Bände konnten für mich nicht mehr an die Geschichten von Connor, Sean oder Nick heranreichen.
Amazoncover

Svetis Vergangenheit ist eine bewegte von Organpiraten gefangen genommen und fast getötet, beginnt sie nach der Befreiung durch die McLouds ein ganz neues Leben. Sveti ist erwachsen geworden und hat sich mittlerweile einen Namen als eine Art Menschenrechtlerin gemacht und ein paar Feinde damit hinzugewonnen. Aufgrund der Vergangenheit ihrer verstorbenen Eltern schwebt sie immer noch in Gefahr. Ausgerechnet Ex-Polizist Sam scheint der einzig geeignete Kandidat zu sein, Sveti vor ihren Dämonen zu beschützen.

Die Paarung rund um Sveti und Sam deutete sich ja bereits seit 2 Bänden an, was ich sehr spannend und prickelnd fand. Ich hoffte also, dass sich diese Chemie auch in ihrer Geschichte ausbreiten würde. Allerdings ist dies Shannon McKenna nur halb geglückt.
Da sich beide ja bereits kennen, fehlte der Tanz des Kennenlernens, das Herantasten, welches seinen ganz eigenen Reiz besitzt. So geht es zwischen beiden doch recht flott. Auch wenn der erste gemeinsame Akt, etwas anders ablief, als wir es in den Vorgängerbänden kennen. Die Sexszenen sind zwar gehäuft in der ersten Buchhälte, allerdings sind wir dies von der Reihe ja wirklich gewohnt. Was mir hier ein wenig fehlte, war das Gefühl.

Eigentlich mochte ich Sveti seit sie in "Spiel ohne Regeln" erstmals auftrat und eine tragende Rolle einnahm. Wer konnte die herzensgute, schwer gebeutelte Sveti nicht mögen, die es sogar schaffte die knallharte Tam zu erweichen. Was ich in den Vorgängerbänden allerdings nicht ahnte, war, wie zickig und launisch Sveti auch sein konnte. Das fand ich sehr schade und unnötig. Ihr Verhalten Sam gegenüber war einfach nicht gerechtfertigt und nachvollziehbar. Schade, dass sie hier ein paar Sympathien verspielen musste, so habe ich es zumindest empfunden. Was mich auch sehr störte, war ihr Mangel an Menschenverständins und die haarsträubende Naivität. Ich weiß nicht, wie ich gehandelt hätte, vllt genauso wie sie, allerdings klingeln bei mir als Leserin sämtliche Alarmglocken, wenn ich folgende Situationen geschildert bekomme. So weiß Sveti, dass sie verfolgt wird, doch sie plappert trotzdem munter ihre Flug- oder Hotelzimmernummer aus und das an Personen, die sie nicht wirklich kennt. Sie streicht Sams Warnungen in den Wind und muss dafür einige Male die Quittung erhalten. Ich hatte eher erwartet, dass Sveti nach ihrer Vergangenheit niemandem trauen würde und viel misstrauischer wäre. Das war für mich leider nicht stimmig und wurde nicht der Sveti gerecht, wie wir sie in den bisherigen Geschichten erlebten.

Auch Sam ist ein alter Bekannter, der bisher nie so ganz in die McLoud-Bande passte und von den anderen wegen seiner Verknalltheit in Sveti schief angeschaut wurde. Ich fand Sam von Anfang an klasse. Hier erfahren wir etwas mehr von seiner Person. Ich war erstaunt, wie verletzlich und unsicher er in Bezug auf Sveti doch war. Dies war mal etwas anderes im Vergleich zu den anderen stahlharten Protagonisten. Seinen Background mit der steinreichen Familie und dem eigenen dicken Bankkonto fand ich unnötig. Es wäre authentischer gewesen, wenn er einfach nur der suspendierte Cop gewesen wäre, der nun mit seiner Zukunft hadert. Aber so sind sie eben die Freunde der McLouds. Alle zur Elite gehörig...

Für mich war der Krimianteil nicht allzu stark ausgearbeitet, wie in anderen Teilen. Das fand ich allerdings nicht allzu störend. Ein ganz großes, spannendes Finale wäre der Reihe allerdings würdig gewesen.

Was mich wieder sehr begeistern konnte, war das Wiedersehen mit allen bisherigen Protagonisten. Das ist einfach toll und wie Heimkehren. Auch den Prolog fand ich klasse und er lässt mich dann doch wehmütig zurück, denn eine Buchreihe mit wundervollen und einzigartigen Helden geht zuende. Vielleicht ein wenig zu spät, da die letzten Bände nicht mehr an die tollen Anfänge anknüpfen konnten. Doch ist Shannon McKenna mit ihrer Bande eine tolle Familie im Romantic Suspense Genre geglückt. Ich werde sie vermissen.

Das Buch auf Amazon...

Sonntag, 12. Juni 2016

Veet Sensitive Precision Beauty Styler im Test

Ich schleiche schon eine ganze Weile um den neuen Precision Styler von Veet herum und habe damit geliebäugelt ihn in einem Produkttest zu gewinnen. Tatsächlich hatte ich das Glück und den Trimmer über den Rossmann-Blogger-Newsletter zugeschickt bekommen.

Was ich am Veet Sensitive Precision Beauty Styler so spannend finde, sind die beiden besonders kleinen und feinen Aufsätz für Augenbrauen.
Um meine Augenbrauen in Form zu bringen, habe ich ursprünglich ein spezielles Rasiermesser verwendet, die kann ich mir dank des kleinen Präzisionsaufsatzes schenken.
Der Veet Sensitive Precision Beauty Styler ist sehr handlich und wendig. Ich hatte keine Problem damit den unteren Brauenbogen in Form zu bringen.
Dabei sollte man aber stets eine ruhige Hand bewahren, um keine Macken in die Augenbrauen zu trimmen.^^
Der Veet Sensitive Precision Beauty Styler kann seine Aufsätze tauschen und kommt dann mit einem breiten Aufsatz zum trimmen der Bikinizone daher. Sehr praktisch ist der verstellbare Rasieraufsatz mit dem unterschiedliche Längen gestyled werden können.
Solchen einen Aufsatz gibt es übrigens auch für die Augenbrauen-Klingen.
Für mich war es allerdings ohne Aufsatz praktikabler.
Praktisch ist übrigens auch das kleine Reiningungsbürstchen. Um den Veet Sensitive Precision Beauty Styler zu schonen, soll er nämlich nicht unter fließendem Wasser gereinigt werden. Das braucht man auch nicht, denn mit den Bürstchen kann man bequem die abgetrennten Haare vom Gerät entfernen.
Wenn der Veet Sensitive Precision Beauty Styler nicht in Gebrauch ist, kann man ihn im mitgelieferten Beutelchen verstauen.
Der Veet Sensitive Precision Beauty Styler wird mit einer AA-Batterie betrieben und ist im Rossmann für 19,99Euro erhältlich.

Mich hat das Produkt überzeugt und ich benutze es regelmäßig, um meine Augenbrauen in Form zu bringen.

Samstag, 11. Juni 2016

Testbericht für meinhaustier.de: Hundehandtuch von Soggy Doggy

Theo ist eine richtige Wasserratte. Eines hasst er am Baden allerdings tierisch: Das Nasssein!
Für meinhaustier.de durften wir ein Hundehandtuch ausprobieren, welches für seine starke Absorbtionskraft bekannt ist.
Und man kann seinen Hund damit auch super verkleiden ;) Wie uns das Handtuch sonst gefallen hat und wie saugstark es tatsächlich ist, kannst Du hier lesen:
Testbericht auf meinhaustier.de

Donnerstag, 9. Juni 2016

Produkttest Nivea Pflegedusche Seidenmousse creme care

Ich habe mich sehr gefreut, als die Nachricht kam, dass ich am Nivea Seidenmousse Produkttest teilnehmen darf. Ich mag Duschschäume wahnsinnig gerne. Rituals ist ja eine Koryphäe, was Duft und Konsistenz von Duschschäumen angeht. Ich war daher sehr gespannt, wie Nivea mit seinem wunderbar unvergleichlichen Duft die Schaumduschen umsetzen würde.
Die Seidenmousse-Duschen kommen in drei unterschiedlichen Ausführungen daher. Neben creme care ist außerdem noch creme smooth und creme soft im Handel erhältlich. Sie unterscheiden sich dank der Zusätze Seidenextrakt, Mandelöl und Nivea Creme. Letzteres ist in der creme care Dusche enthalten und soll die Haut zart pflegen.

Bereits am Deckel der Flasche kann man eine Duftprobe nehmen um sich vom Niveadufterlebnis anfixen zu lassen. So bin ich auch mit der Erwartung herangegangen, dass die Schaumdusche den ganz typischen Nivea-Creme-Geruch entfalten würde. Doch dazu später mehr.

Vor der Anwendung wird die Flasche geschüttelt, senkrecht gehalten, kommt aus der Flasche direkt der Schaum hinaus. Wie bei Rituals bekannt, wird das Seidenmousse nicht erst in der Hand aufgeschäumt.
Dementsprechend weicher erscheint der Schaum auf der nassen Haut verteilt. Dabei erweist sich das Nivea Seidenmousse als sehr ergiebig. Eine aprikosengroße Menge reicht problemlos für den ganzen Körper.
 Leider sind die Inhaltsstoffe der Pflegedusche nicht die besten, doch das wundert mich bei Nivea nicht unbedingt. Ein genaueren Blick kannst du hier auf codecheck werfen.
Nach dem Duschen mit der Nivea Pflegedusche Seidenmousse creme care wird meine Haut ganz klar sauber, sie fühlt sich allerdings nicht außerordentlich gepflegt an. Das Eincremen nach dem Duschen erspart sie also nicht. Auch der Duft bleibt leider nicht allzu lang auf der Haut haften. Schade!
Meine oben angesprochenen Dufterwartungen wurden leider nicht unbedingt erfüllt. Ich hatte gehofft, beim Duschen sofort den absolut typischen Niveaduft wiederzuerkennen. Allerdings rückt zuerst ein alkoholischer, schärferer Geruch in den Vordergrund, der mich eher an Rasierschaum erinnerte. Zum Vergleich habe ich ein Rasiergel von Nivea daheim, welches den typischen Niveaduft viel besser transportieren kann, als das Seidenmousse-Duschprodukt. Hier sehe ich noch Verbesserungsmöglichkeiten. Ansonsten ist die Pflegedusche Seidenmousse von Nivea eine tolle Alternative für Schaumduschen-Liebhaber, die sich nicht immer den Luxus eines Rituals-Produktes leisten können.


Mittwoch, 8. Juni 2016

3 von 5 für "Calendar Girl. Verführt" von Audrey Carlan

Vor ein paar Wochen habe ich eine neue Bücherplattform entdeckt und zwar vorablesen.de. Dort werden vorm E-Tag Leseproben ausgewählter Buchtitel veröffentlicht. Wenn man diese gesichtet und seinen ersten Leseeindruck geschildert hat, kann man sich für ein kostenloses Vorableseexemplar bewerben und wird mit etwas Glück dafür ausgewählt.
Ich hatte bei meiner ersten Bewerbung auch tatsächlich das Glück und so trudelte über einen Monat vorm Erscheinungstermin der erste Teil der gehypten Calendar Girl Reihe bei mir ein.
Doch worum geht es im ersten Band eigentlich und wie hat er mir gefallen?

Dienstag, 7. Juni 2016

2 von 5 für "Passion. Leidenschaftlich verliebt" von S. Quinn

Der erste Teil der Passion-Reihe von S. Quinn über Seraphina und Patrick hat mich sehr gut unterhalten. Ganz klar, dass ich wissen wollte, wie es zwischen dem Kindermädchen und dem schottischen Lord weitergeht. Nachdem der zweite Teil echt schwach war, habe ich gehofft, dass das Finale der Trilogie wieder an dem guten Beginn anknüpfen konnte, doch leider...

Donnerstag, 2. Juni 2016

Testbericht für meinhaustier.de: Wolters Bambusrohr Snackfinder

Für meinhaustier.de durfte ich wieder ein tolles, neues Produkt testen und so erreichte Molly und mich dieses abgespacete Katzenspielzeug. Zuerst dachte ich an eine Kletterburg für Mäuse, doch weit gefehlt. Dies ist tatsächlich Geschicklichkeitsspielzeug bei dem Molly einiges an Gefühl in ihre Pfötchen legen muss, um an ihre Leckerlis zu gelangen.
Wenn sie ihren bösen Blick abgelegt hat, macht sie dies auch sehr gerne und ausdauernd.^^
Leider habe ich zwei Verarbeitungsfehler am Bambusrohr Snackfinder entdeckt, sonst wäre ich rund um zufrieden damit gewesen.

Hier gehe ich genauer auf den Bambusrohrsnackfinder ein...

Ansonsten kannst du dir hier auch ansehen, wie meine Katze Molly ihre Krallen spitzt, um an ihre Leckerlis zu gelangen: