Freitag, 27. Juni 2014

2/5 für "Das Phantom der Lust" von Colette Gale



Das Phantom des Frusts...

Die junge Tänzerin Christine Daeé ist am Pariser Opernhaus des endenden 19. Jahrhunderts engagiert, doch sie hat auch das Potenzial eine begnadete Sängerin zu sein. Als eines Tages die Hauptdarstellerin eines Stückes ausfällt, springt Christine ein und verzaubert die Menge mit ihrer Stimme, doch zieht sie damit auch die Aufmerksamkeit dreier Herren auf sich. Die zwielichtigen Direktorenbrüdern de Chagny und das Phantom der Oper - kurz Erik -  wollen Christine für sich. Ein gefährlicher, frivoler und kopflos-perverser Wettlauf beginnt...

Ich hatte mir dieses Buch allein deswegen gekauft, weil es aus der Feder von Colleen Gleason stammt, die sich hinter dem Pseudonym Colette Gale verbirgt. Da sie eine meiner Lieblingsautorinnen ist, griff ich blindlings zu und hoffte, dass diese Erzählung genauso gut sein würde wie ihre Romane im Bereich der historischen Fantasy. Weit gefehlt...

Ich hätte wirklich nicht ahnen können, dass Colleen Gleason dieses niveaulose, absurde und unansprechende Gerammle als Erotik verkauft. Die Figuren, welche auf der Erzählung "Das Phantom der Oper" basieren, verkommen mit ihren Handlungen zu notgeilen Karikaturen, die des Lesens nicht wert sind. Wenn Spannung aufkommt wird diese im wahrsten Sinne des Wortes wieder zerstoßen. Das ist weder glaubwürdig noch ansprechend. 

Ich bin kein Fan des "Phantoms der Oper", gut, ich mag die Musik des Musicals und habe die aktuelle Verfilmung mit Gerald Butler als Phantom gesehen, doch kenne ich mich mit den ganzen Figuren nicht aus und so fiel es mir schwer zu Beginn in die Handlung zu finden. Die Autorin wirft mit Namen um sich, ohne diese groß zu erläutern, das sorgte für einige Verwirrung bei mir.
Die Mitte der Handlung mit der Entführung Christines war zwischenzeitlich einmal ansatzweise spannend, doch das Finale unterläuft dann wieder die Grenzen des guten Geschmacks. 

Gelungen fand ich das Vor- und das Nachwort, in dem die Autorin ihren eigentlichen Humor verbreitet und die ganze Geschichte mit einem Augenzwinkern als wahre Geschichte des Phantoms verkaufen möchte. Ich wünschte, sie hätte die ganzen Bett- und Kulissen- und Keller- und Flurszenen auch mit einem Augenzwinkern geschrieben.

Für Fans der Autorin oder des Musicals ist dies auf jeden Fall ein Schuss in den Ofen, alle die erotische Literatur, ohne Sinn, Verstand und Anspruch wollen, dürfen hier gerne zuschlagen...

Sonntag, 22. Juni 2014

7 Tage - 7 Romanverfilmungen VII

7. Tag: eine Romanverfilmung, die ich unbedingt noch sehen muss

Abschließend zur Mottowoche möchte ich einen kleinen Ausblick geben, welche Verfilmung ich unbedingt noch sehen möchte und zwar ist dies, nachdem ich den Trailer zum zweiten Teil gesehen hatte, die Edelsteintrilogie von Kerstin Gier. Nachdem der erste Teil der Trilogie bei den Kritiker nicht so gut weggekommen ist, muss ich sagen, dass mich die Trailer schon angesprochen haben, denn die jeweiligen Settings und Kostüme sind einfach umwerfend. Außerdem ist die Buchreihe eine meiner absoluten Favoriten im Jugendbuch - Fantasybereich, von daher werde ich dieser deutschen Produktion, denen ich meist sehr skeptisch gegenüberstehe, auf jeden Fall eine Chance geben.

Trailer Rubinrot:





Trailer Saphirblau (Kinostart August 2014)


Die Reihenfolge der Edelstein-Trilogie:
1. Rubinrot
2. Saphirblau
3. Smaragdgrün

(Die Links führen zu den Buchrezensionen)






Samstag, 21. Juni 2014

7 Tage - 7 Romanverfilmungen VI

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6. Tag: eine Romanverfilmung, die ich wohl niemals sehen werde

Obwohl ich das Buch las und die gesamte Reihe eigentlich schätze, werde ich vielleicht niemals mir diese Romanverfilmung ansehen. Es handelt sich hier bei um, "Die Chroniken der Unterwelt: City of Bones 1" (Hier geht es zur Buchrezension...).
Die Kritiken und die Besucherzahlen sprechen leider gegen diesen Film, sodass möglicherweise die Buchreihe (6 Bände) garnicht komplett verfilmt werden wird. 
Was mir persönlich jedoch nciht zusagt, ist die Besetzung des Hauptcasts. Ich bin fest davon überzeugt, dass man eine junge, frische und spritzigere Variante des "Jace" hätte finden können als Jamie Campbell Bower. Warum nicht komplett unbekannte Leute casten, wie man es bei Harry Potter tat und dies war ein Riesenerfolg! 
Außerdem beschreibt die Autorin in ihren Roman Clary als eine jüngere, mutigere und sicher auch sportlichere Variante von sich selbst. Lily Collins, die nur durch Schönheit und ihrem Vater besticht, passt dort nicht hinein. Sie konnte mich nicht in "Spieglein, Spieglein" als Schneewittchen überzeugen, es darf also angezweifelt werden, dass sie sich bis zu diesem Dreh schauspielerisches Talent bzw. Können zugelegt hat. Schade, wenn einem schon die Darsteller nicht zusagen, wird es schwer für den Film gemocht zu werden.

Freitag, 20. Juni 2014

7 Tage - 7 Romanverfilmungen V

5. Tag: die Goodmother aller modernen, fantastischen Romanverfilmungen

Wenn man sich mit Romanverfilmungen im Fantasybereich beschäftigt, muss man sich heute fragen, was diesen momentanen Hype ausgelöst hat und kommt dabei leider nicht an der Twilight - Saga von Stephenie Meyer vorbei. Einige werden sicher die Harry Potter Verfilmung dafür halten, doch besitzt diese eher einen EInzelstatus, nur nach Twilight schoßen die ganzen Romanverfilmungen wie Pilze aus dem Boden. Biss zum Morgengrauen - große Literatur sieht eindeutig ganz anders aus als die Geschichte um Bella und Vampir Edward, die sich unsterblich ineinander verlieben und von nun bis in alle Ewigkeit Blut saugen wollen. Eines muss man dieser Reihe und ihren Verfilmungen jedoch lassen, sie ermöglichten es weiteren Autorinnen in diesem Genre Fuß zu fassen und richteten den Blick vieler Filmstudios auf Fantasyerzählungen. Sicher gäbe es ohne diese Teenieschmonzette keine Jennifer Lawrence, die als Katniss Everdeen über die Leinwand hobst und Tribute massakriert. 
Einen gewissen Kultstatus hat die Twilight-Reihe somit erreicht und besitzt durchaus ihre Daseinsberechtigung, die sich über vier Bücher (ja, alle gelesen) und 5 Filme erstreckt (fast alle gesehen).

Donnerstag, 19. Juni 2014

7 Tage - 7 Romanverfilmungen IV

4. Tag: eine märchenhafte Romanverfilmung

Diese märchenhafte Geschichte konnte mich in Buch und Film überzeugen. Es ist die moderne Märchenadaption von "die Schöne und das Biest" und heißt Beastly. 
Alex Flynn erzählt hier die Geschichte von Kyle, der sein Leben auf Oberflächlichkeiten und Reichtum baut. Dabei eckt er an und wird von einer seiner Mitschülerinnen verflucht. Von nun an läuft er als Monstrum herum und muss erkennen, dass ihn nur die wahre Liebe erretten kann. Die Schöne und das Biest spielt hier in New York und besticht mit modernen Elementen, die der Film unterschiedlich zum Buch aufgreift. So ist Kyle im Buch von einem langen Fell bedeckt, während ihm im Film Narben, Tätowierungen und Piercings zeichnen. Über Hollywoods Moral lässt sich streiten, unterhaltsam sind beide Versionen alle male.
Hohe Ansprüche darf man jedoch von den Hauptdarstellern Alex Pettyfer und Vanessa Hudgens nicht erwarten. Auf der DVD ist ein alternatives Ende enthalten, welches dem Ende des Romans entspricht und tausendmal spannender und gelungener ist als das normale Ende des Films.

Mittwoch, 18. Juni 2014

7 Tage - 7 Romanverfilmungen III

3. Tag: zwei enttäuschende Romanverfilmungen

Heute breche ich mal mit meiner "Regel", dass ich die Buchvorlagen zuvor gelesen habe. Heute ist es umgekehrt und auch wieder nicht, denn die beiden (!) Filme haben mich so sehr enttäuscht, dass ich nicht mehr das Bedürfnis habe zu ihrem literarischen Zwilling zu greifen. Beide Filme kommen aus ganz unterschiedlichen Gattungen. Der eine soll komisch sein, ist es aber nicht, das Buch war es vielleicht, doch das kann ich nicht beurteilen. Der andere Film soll spannend und hochdramatisch sein, ist aber eher etwas zum Fremdschämen. Ich rede von "Jesus liebt mich" (Hier gehts zur Rezension...) ursprünglich aus der Feder von David Safier. Der Film konnte mich mit seiner Aufmachung und de Darstellern gar nicht beeindrucken, zwar macht Florian David Fitz als Jesus eine gute Figur, doch selten habe ich mit Jessica Schwarz als weibliche Hauptfigur eine so unsympathische, überdrehte und wenig authentische Protagonistin erlebt. Das war wohl nichts...
Die andere Enttäuschung heißt "Rebecca" und ist die gleichnamige Verfilmung von Daphne du Maurier aus dem Jahre 1997. (Hier gehts zur Rezension...) Der Film ist ein Komplettausfall bezüglich Schauspielerischer Leistung, Kulisse und Kostüm und Umsetzung der Handlung. Selten war eine englische Produktion (die gerade dank der BBC auch einen guten Ruf haben) unfreiwillig komischer als diese hier! Schauspieler, wie Charles Dance, der in Game of Thrones zum Fürchten ist, versagen hier komplett. Der Roman ist sicher sehr spannend und für die Zeit, in der er verfasst wurde (die 1920er) bahnbrechend, doch die Verfilmung mutet an wie eine Rosamunde Pilcher Produktion aus den frühen 90ern.

   

Dienstag, 17. Juni 2014

7 Tage - 7 Romanverfilmungen II

2. Tag eine Romanverfilmung, die ihre literarische Vorlage toppt.


Die folgende Romanverfilmung hat mich bisher am meisten fesseln können, da sie so spannend, hochemotional und gutgemacht war.  

Darum geht es?
Panem, das vorherrschende Land im Nordamerika unserer Zukunft. Alle anderen sind ausgelöscht. Das Kapitol, die Hauptstadt von Panem herrscht mit grausamer Berechnung. So lässt es Teile der Bevölkerung seiner zwölf Distrikte gnadenlos verhungern. Doch das ist nicht der einzige Rachefeldzug der Mächtigen in Panem an seine Bevölkerung, die vor vielen Jahren einen Aufstand wagte.
Nein. Jedes Jahr werden aufs Neue die berüchtigten Hungerspiele veranstaltet. Aus jedem der Distrikte werden in einer feierlichen Zeremonie ein Mädchen und ein Junge auserwählt, die für ihren Bezirk in den Spielen antreten und um ihr Leben kämpfen sollen. Im wohl ärmsten Distrikt trifft das schwere Los die 16-jährige Katniss. An ihrer Seite wurde Peeta auserwählt, der ihr bereits einmal das Leben rettete.
Doch bei den Hungerspielen kann nur einer als Überlebender hervorgehen... 
 
Der erste Teil der "Tribute von Panem" könnte auch den Titel "die Jennifer Lawrence Show" tragen. Die junge Oscarpreisträgerin schlägt alles mit ihrer Perfomance als Katniss Everdeen in den Bann. Selten habe ich eine überzeugenderere Schauspielerin gesehen. Dank ihr und den gewaltigen Bildern des Filmes muss ich sagen, dass mir dieser viel besser gefallen hat als das Buch, obwohl ich dieses schon mit der Höchstwertung versehen hatte. Wohl eine Seltenheit unter den Buchverfilmungen.

Die komplette Rezension des Films folgt....

Montag, 16. Juni 2014

7 Tage - 7 Romanverfilmungen I

Immer wenn ich ein Buch las, welches mir sehr gefiel und ich erfuhr, dass es von ihm eine Verfilmung gibt/geben würde, musste ich sie mir ansehen. Selten kommen die filmischen Zwillinge an ihre Vorlagen heran, ich gehöre aber NICHT zu der Sorte Kinogängern, die sich den Ausspruch "das war im Buch aber anders" lieber aufs Shirt drucken lassen sollten, anstelle ihn ständig auszustoßen. Neugierig bin ich trotzdem immer wieder und freue mich zu sehen, welches Gesicht die Romanfiguren für die Leinwand bekommen.

1. Tag: meine meistgesehene Romanverfilmung
Als Buchverfilmung, die mich am meisten beeindrucken beziehungsweise mitreißen konnte, fiel mir sofort "Stolz und Vorurteil" ursprünglich aus Jane Austens Feder ein. Dabei beziehe ich mich allerdings auf die Spielfilmversion von 2005 mit Keira Knightley und Matthew Macfadyen und nicht auf die Miniversion mit Collin Firth, die ebenso grandios geraten ist. 
Ich las bewusst zuerst den Roman und sah mir dann erst den Film an, welcher zu dieser Zeit erschien. Ich war überrascht, dass ich viele Dialoge aus dem Buch wiedererkannt und überwältigt wie grandios die beiden Hauptdarsteller ihre Mimik und Gestik einsetzten, um die vielschichtigen Gefühle, Sehnsüchte und Missverständnisse des Buches zu transportieren. Natürlich war der Film nicht zu 100% an der Handlung - Wie soll das auch gehen? - aber dafür entstand ein wahres Kunstwerk, das ich mir immer wieder gerne ansehe, auch heute noch. 
Meine Taschenbuchausgabe stammt übrigens aus den 80ger Jahren und dass obwohl ich sie 2005 oder 2006 im örtlichen Buchladen bestellte. Der Inselverlag schien noch einige Restbestände gehabt zu haben und Jane Austen began erst später wieder in "Mode" gekommen zu sein...





Freitag, 13. Juni 2014

5/5 für "Ultraviolence" von Lana del Rey

Eine musikalische Zeitreise und ein Roadtrip durch die USA nach Lana del Rey-Manier.


Eines meiner musikalischen Jahreshighlights, dem ich lang entgegensehnte, ist das neue Album von Lana del Rey "Ultraviolence". Sie ist eine der wenigen Künstlerinnen, die eine Sonderstellung auf meinem IPod einnehmen. Selten ist es bei mir der Fall, dass ich mich NICHT an einer Künstlerin und deren Songs überhöre. Schnell werden mir die immer gleichen Stimmen, Melodien und Texte überdrüssig, doch von Lana del Rey kann ich einfach nicht genug bekommen.

Ein Pflichtprogramm ist daher auch das mittlerweile 3. Studioalbum der Amerikanerin, dessen einzelne Songs ich nun besprechen möchte.


CRUEL WORLD - beginnt mit einem orientalisch anmutenden Intro und lädt in die ultraviolette Sphäre von Lana del Reys neuem Album ein. Sie besingt einen Lebensstil voller Gegensätze und lässt schon gleich im ersten Track erahnen, dass die musikalische Reise wieder einmal außergewöhnlich und berauschend wird. Cruel World ist dabei aber kein Highlight auf "Ultraviolence".

Von etwas anderem Kaliber ist da der Titeltrack ULTRAVIOLENCE. Mit seinem gehauchten Strophen und dem erhabenen Chorus erinnert er stark an die Songs auf "Born to die". Das ist jedoch nichts schlechtes, denn dieses Album und seine Erweiterung "Paradies Edition" war schlicht grandios. Nur Lana del Rey kann ein Lied über Gewalt so lieblich klingen lassen. Einzigartig ist auch ihr Sprechpart.

In SHADES OF COOL zeigt sie eine andere Facette ihrer Stimme und deren wahres Potenzial. Die Töne, welche dabei entstehen erinnern mich unfreiwillig an Disneymärchen (schade eigentlich, dass ihr Titelsong zu "Maleficent" nicht mit aufs Album durfte. Wer  sich fragt, wie es klingt, wenn Cinderella auf E-Gitarren trifft, der sollte reinhören. Doch die Antwort kann nur wunderschön lauten.

Auch in BROOKLYN BABY bedient sich Lana verstärkt den Zupfinstrumenten, doch hier steht ihre Stimme im Vordergrund, die eine berührende Geschichte erzählt. Man sieht sie förmlich vor sich, wie sie in einer alternativen Künstlerwohnung in NY hockt und ihrem Freund beim Musizieren beobachtet.

WEST COAST wurde bereits im Vorfeld veröffentlicht und ist die erste Singleauskopplung. Auch hier ist ein leicht rockiger Einfluss dank der E-Gitarren zu spüren. Ergänzt wird dies mit synthetischen Klängen und Lanas ätherischer Stimme, was dabei herauskommt, ist ein Ohrwurm, der zwischen Kopfschmerz- und Lieblingssongpotenzial schwankt. Fest steht Lana schafft es wie keine zuvor das vielfältige, zwiespältige Lebensgefühl Amerikas innerhalb zweier aufeinanderfolgender Songs zu beschreiben.

SAD GIRL erinnert hingegen an ihre älteren Stücke und trumpft mit der liebgewonnenen Melancholie vergangener Tage auf. Ich bilde mir auch ein leichte Jazz- und Swingeinflüsse herauszuhören, was dem Song mehr Gatsby- und 20er Jahre-Feeling liefert als "Young and Beautyful". 

PRETTY WHEN YOU CRY ist die bisher ruhigste, zurückhaltenste und sehnsüchtigste Nummer des Albums. Dieser Song lebt allein von seinem Text, der Lanas Stimme manchmal brechen lässt. Emotion pur.

MONEY POWER GLORY ist für mich wegen seines Gänsehaut erzeugenden Refrains ein Highlight auf "Ultraviolence". Ein wundervoller Ohrwurm, der wohl ehrlicher nicht sein könnte, doch für ihre unverhohlenen Texte ist sie schließlich auch berühmt geworden.

FUCKED MY WAY UP TO THE TOP ist der lange Titel eines Liedes, welches klingt als hätte ein Engel einen urbanen Erotikroman eingesungen. Welch sensationelle Kombination!

Ein weiterer Höhepunkt ist für mich OLD MONEY einfach arrangiert mit Piano, Streichern und Lanas Stimme entfaltet der Song sein wahres Potenzial und den aussagekräftigen Text erst nach und nach. 

THE OTHER WOMAN könnte so auch in einem Film der 50er Jahre zu hören gewesen sein können. Es ist einfach erstaunlich, welches Gefühl und welchen Zeitgeist sie mit ihrer Stimme hervorzaubern kann.

WEST COAST (RADIO MIX) ist die etwas reduziertere Version der ersten Single, sie kommt nicht ganz so wild und überladen daher. Jedoch kann ich beim besten Willen nicht sagen, welche Version mir besser gefällt.

BLACK BEAUTY kursierte schon einige Zeit zuvor im Internet.  Der sehnsuchtsvolle Text unterstreicht Lanas wundervolle Stimme auf einmalige Art. Jede Metapher strotzt vor Melancholie, man muss es mögen. Ich liebe es!

GUNS AND ROSES ist eine ganz eigene Liebeserklärung an eine Musikrichtung und eine Band, deren Einfluss auf "Ultraviolence" immer wieder durchschimmert. Konträr zum Titel kommt dieser Song jedoch erst ohne ausschweifende Gitarrenelemente aus und ist einer der ruhigeren Lieder des Albums. Erst zum Ende hin  hat man Axl Rose kurz "mitspielen lassen."

FLORIDA KILOS deckt nun auch noch den schwülen Süden der Staaten ab und dies spiegelt auch die leicht zähe Art des Gesangs wieder. Während der Refrain wieder an einen Abzählreim erinnert. Ein interessanter Song, der sein ganzes Potenzial erst beim mehrmaligen Hören entfaltet.


"Ultraviolence" ist ein Gesamtkunstwerk, welches für sich steht und keine Experimente in Lana del Reys experimentellen Art zu musizieren zu lässt. Sie ist ihrem Stil treu geblieben, sie holte das Feeling vergangener Zeiten zurück, würzte es mit viel Melancholie, fügte Guns and Roses hinzu und besang unnachahmlich das Lebensgefühl vieler Amerikaner. 
Es ist schwer in Worte zu fassen, wie und vor allem was Lana del Rey singt. Es bleibt immer viel Raum für Deutungen und Spekulationen. Einfach Hereinhören und sich selbst ein Bild von dieser herausragenden Künstlerin machen.

Mein Lieblingssong des Albums:


Donnerstag, 12. Juni 2014

5/5 für "Lady Celias gewagter Plan" von Sabrina Jeffries

Celias Plan ging auf - der Abschluss der Reihe ist auch ihr wahrer Höhepunkt.

Lady Celia läuft die Zeit davon. In zwei Monaten soll auch sie unter die Haube kommen, damit sie und die restlichen Sharpe Geschwister nicht von Großmutter Hetty enterbt werden. Doch Celia hat ein großes Problem, der geeignete Heiratskandidat ist noch lange nicht in Sicht. So beauftragt sie den Bow-Street-Runner Jackson Pinter damit drei Junggesellen unter die Lupe zu nehmen. Dieser ist nicht gerade angetan von der Idee, hat er doch schon selbst ein Auge auf Celia und vorallem ihr wohlgeformtes Hinterteil geworfen...

Dies ist nun leider das große Finale der Hallstead Hall - Familienplanungssaga, die sich zu einer meiner Lieblingsbuchreihen mauserte. Ich habe der Geschichte um Celia und Mr. Pinter entgegengefiebert, da sie einiges an Reibungspotenzial versprach und wo Reibung herrscht, entstehen hochexplosive Gefühle. So war es auch in "Lady Celias gewagter Plan". Das Cover ist für mich übrigens das schönste der Reihe.

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Der aufmerksamen Leserin blieb nicht verborgen, dass Jackson Pinter schon zuvor Celia genauestens musterte. Dies blieb auch von Großmutter Hetty Plumtree nicht unentdeckt und die alte Dame griff im finalen Buch nocheinmal zu drastischen Einschnitten, musste jedoch nach dramatischen Geschenisse endlich erkennen, dass Partnerschaft und eine Heirat nicht erzwingbar sind, sondern aus Liebe geboren werden müssen. Diese Leuterung kam jedoch für alle Beteiligten zu spät und so bekam Oma Plumtree doch noch, was sie begehrte zusammen mit ihrem eigenen kleinen Happy End.

Aber zurück zu dem eigentlichen Liebespaar Celia und Jackson konnten mich von Anfang an überzeugen, obwohl ich ein wenig überrascht war, als ich erstmalig las, wen die junge Adlige abbekommen würde, ergab dieses Gespann im Laufe der Reihe ganz  viel Sinn. Kleine Highlights stellten immer wieder ihre Wortgefechte und Neckerein dar. So muss das sein. Doch für beide ist es erst sehr spät klar, dass sie zueinander gehören und tatsächlich das "Wagniss Ehe" eingehen sollten. Jackson Pinter, der als polizeilicher Ermittler Karriere macht, geht ganz in seinem bürgerlichen Leben auf und hat hauptsächlich Verachtung für die Aristokratie übrig. Kein Wunder, hält er sich doch für den Bastard eines verantwortungslosen Earls. Wer wirklich sein Erzeuger ist, erfährt er erst spät und ist eine der Überraschungen des Buches.
Celia hingegen kann den überheblichen, beherrschten und strengen Mister Pinter nicht gerade ausstehen, muss er sie und ihre Vorliebe für Waffen doch ständig ermahnen. Hier erinnerten mich beide ein klein wenig an Elisabeth Bennet  und Mr. Darcy. Es entstehen wundervoll lebendige Szenen, wie der Schießwettbewerb oder die erste Abendgesellschaft mit Kussvergleichen, die den gesamten Roman zu einem kurzweiligen Leseerlebnis machen.
Nachvollziehbar und berührend schrieb Sabrina Jeffries außerdem die emotionale Entwicklung der beiden nieder. Was litt ich mit beiden nach ihrer ersten Nacht und der harten Realität, die am Tag darauf eintrat! Schon lange habe ich kein so fesselndes Buch mehr lesen dürfen. Dass dies nur ein Historical ist, soll dies aber nicht schmälern, vielmehr zeigt es nur, dass ein gutes Buch keine Frage des Genres ist, sondern eine Frage des Könnens der Autorin.

Der krönende Abschluss bildete die langersehnte Auflösung des Rätseln um den Tod des Sharpe-Ehepaars. Auf spektakuläre Art deckten Jackson und Celia dieses Geheimnis mit einigen Überraschungen auf, sodass dieser Handlungsfaden, welcher sich durch alle fünf Bände zog, zufriedenstellend aufgelöst wurde.

Nun bin ich aber ein wenig betrübt, dass mal wieder eine außergewöhnliche Buchreihe ihr Ende fand, obwohl mit Lord Devonmont ja noch ein Protagonist in den Startlöchern stehen würde. Doch bisher ist nicht bekannt, ob der Lyx-Verlag "Twas the Night After Christmas" verlegen wird. Ich würde es mir sehr wünschen.

Montag, 9. Juni 2014

7 Tage - 7 Buchenttäuschungen VII

7. Tag: eine historische Enttäuschung

Ab und an greife ich auch mal zu historischen Liebesromanen, was dank des LYX-Verlages auch wieder salonfähig wurde, denn man verzichtet zum Glück auf die unmöglichen Cover aus der Vergangenheit, die dem Genre den unehrenvollen Namen "Nackenbeißer" gaben. Da ich bei den Autorinnen noch nicht gerade versiert war, begann ich den Fehler mich von eben jenen Covern leiten zu lassen und griff zu "Ein skandalöses Rendezvous" von Madeline Hunter. 
Tatsächlich ist der Buchdeckel auch das schönste vom Buch. Zugegebenermaßen ist der Roman nicht soo schlechte, aber eben bei weitem nicht so gut wie seine Ausstattung, klar dass eine Enttäuschung dort vorprogrammiert scheint.
Die Rezension folgt nach einem Klick...


Sonntag, 8. Juni 2014

7 Tage - 7 Buchenttäuschungen VI

6. Tag: eine dystopische Enttäuschung

Heute, am mittlerweile 6. Tag der Mottowoche kommt eine Enttäuschung, die auch wieder tief saß, denn auch sie stammt aus der Feder einer meiner Lieblingsautorinnen. Die Gute heißt Colleen Gleason und ist für ihre historischen Vampirromane in Deutschland mehr oder weniger bekannt. Da sie ihre aktuellsten Werke selbst herausbringt wohl leider letzteres. Ich liebe ihre "Illa Gardella"- und "Londoner Drakulia"- Reihe, auch mit mittelalterlichen Romanen hat sie dank ihres faszinierenden Schreibstils ein gutes Händchen bewiesen. 
Als ich von ihrer neuen, dystopischen Serie erfuhr, bestellte ich mir direkt die ersten beiden Bücher, ein ziemlich blöder Fehler, denn von Band eins "die längste Nacht" hatte ich bereits genug. Rein von der Thematik her hätte ich mir das Buch nicht besorgt. Es spielt nach einem "Weltuntergang" und die wenigen überlebenden Menschen versuchen eine neue Zivilisation aufzubauen, doch zombieartige Wesen verfolgen sie und versuchen sie zu töten. Dies ist eigentlich nicht meine bevorzugte Handlungsstruktur, doch da dieses Buch von einer meiner Lieblingsautorinnen geschrieben wurde, griff ich gerne zu. Die volle Enttäuschung lest Ihr hier...

Samstag, 7. Juni 2014

7 Tage - 7 Buchenttäuschungen V

5. Tag: eine finale Enttäuschung

Heute muss ich leider von einem Trilogiefinale berichten, dass mich nicht zu überzeugen wusste und sich nach einem fantastischen zweiten Teil (ja, die soll es auch geben!) sogar als ziemliche Enttäuschung entpuppte. Unglücklicherweise rede ich vom Abschluss der "Chroniken der Schattenjäger"-Reihe. Optisch begann es schon schlimm, denn der Verlag entschied sich die Cover vor dem großen Finale noch einmal zu ändern, sodass nun in meinem Bücherregal Uneinigkeit und Verwirrung herrscht. Von "Clockwork Princess" starrt nun ein Mädchengesicht herunter anstelle dieses tollen Covers hier:

Ein schlechtes Omen für das gesamte Buch, denn die Autorin Cassandra Clare schien es sich dieses Mal zur Aufgaben gemacht zu haben jegliche Spannung mit ausschweifenden Beschreibungen von Landschaften, Leuten, Wesen sowie Straßen und Häusern zu töten. Die großen Gefühle zwischen Tessa, Jem und Will kamen wie im zweiten Band auch nicht mehr auf. Mein einziger, persönlicher Lichtblick war der Epilog, welcher jedoch kontrovers diskutiert auch nicht jederlesers Sache war.
Hier geht es zur gesamten Rezension...

Freitag, 6. Juni 2014

7 Tage - 7 Buchenttäuschungen IV

4.Tag: eine hochgradig fantastische Enttäuschung


Ich hätte niemals gedacht, dass ich einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen mal so eine geringe Wertung geben müsste, doch das neueste Werk von Lynn Raven, namens "Seelenkuss" hat es leider nicht anders verdient und schafft es somit in dieses ruhmlose Ranking.
Was genau dazu führte, lest Ihr in der nachfolgenden Rezension. Ein gutes Haar sucht man darin allerdings vergeblich...

Darejan aus dem Volk der Korun ist die Schwester der Königin und besitzt so einige Privilegien. So lernt sie einen Fremden aus einem weit entfernten Reich kennen und lieben. Als sie eines Tages feststellt, dass etwas mit ihrer Schwester nicht stimmt, ist alles bereits zu spät und Darejan verliert ihre Erinnerung und Liebe...
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Vorab, ich bin ein großer Fan der Autorin und habe jeden ihrer Romane mit Freude gelesen, doch "Seelenkuss" ist seit langem eines der schlechtesten Bücher, welches ich lesen musste. Das zu schreiben, tut mir wirklich in der Seele weh. Doch woran liegt es?
Erst einmal war der Einstieg in die Handlung schon unglücklich gewählt wurden. Einige Kapitel werden aus der Sicht Refens erzählt, sodass ich urtümlich davon ausging, dass er der Protagonist neben Darejan sein würde. Refen besaß auch die typischen Eigenschaften eines klassischen Lynn-Raven-Helden. Meine Sympathien hatte er also, doch verschwand er schon wieder nach den ersten 100 Seiten, nur um erst in den letzten 10 (!) Seiten wieder ausgekramt zu werden.
Darejan an sich war okay - eine Umschreibung, die ich bei Charakteren sonst nie wählen würde, aber mir fallen zu ihr keine prägnanten Eigenschaften ein. Der eigentliche Held der Geschichte, dessen Name erst sehr spät genannt werden durfte, hat die Rolle des Schwachsinnigen auferlegt bekommen. So sieht Darejan ihn zumindest und redet die meiste Zeit über sehr abfällig von ihm. Der Verrückte, Dunanor, Jarhal... die Liste ist lang. Die Liste seiner Charakterzüge hingegen nicht.
In dieser Hinsicht nehmen sich Darejan und ihr Auserwählter nicht viel. Gerade weil ich von der Autorin etwas anderes gewöhnt bin - sprich vielschichtige Persönlichkeiten, gerne mit Badboyeinschlag, und gütige Frauen, zwischen den die Funken nur so explodieren - war die Enttäuschung unglaublich herb.

Donnerstag, 5. Juni 2014

7 Tage - 7 Buchenttäuschungen III

3. Tag: eine desaströs-"romantische" Enttäuschung

Eigentlich bin ich eine recht humane Leserin und gehe immer wohlwollend an einen Roman heran, schließlich habe ich ihn mir auch ausgesucht, doch wenn ich einmal enttäuscht werde, dann muss ich meinen Unmut so richtig kundtun. Wohl der Flopp des letzten Jahres - literarisch gesehen, verkauft hat sich das Buch ja wie eine warme Semmel - ist für mich "Beautiful Disaster"
Die Autorin Jamie McGuire hat hier einfach alles falsch gemacht, was man falsch machen kann und ich frage mich ernsthaft, wie die ganzen guten Bewertungen zustande kommen konnten. 


Meine kompletter Verriss:

Mittwoch, 4. Juni 2014

7 Tage - 7 Buchenttäuschungen II

2. Tag: eine Enttäuschung für "junge Erwachsene"

Dass mal ein Roman von Bettina Belitz in diese ruhmlose Kategorie rutschen würde, hätte ich mir auch nicht träumen lassen. Doch ist ihr neuestes Werk "Vor uns die Nacht" zu einer persönlichen Enttäuschung für mich geworden.
Das lässt sich wohl am besten in meiner Rezension erklären:



Einen Roman von Bettina Belitz zu rezensieren, fällt mir stets sehr schwer, da der Druck, der Autorin, ihrem wundervollen Sprachstil und der Geschichte gerecht zu werden, enorm erscheint. Zum ersten Mal ist es für mich nicht allzu schwer, denn zum ersten Mal hat mich ein "Belitzsches Werk" enttäuscht.
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Die 21-jährige Ronia steht unter der Fuchtel ihrer Eltern, als Pfarreheleute sind die Leonhards strenge und gläubige Leute, die von ihrer Tochter ein gewisses Maß an Anstand erwarten. Dem nicht genug, scheinen auch Ronias Mitbewohner Jonas und ihre beste Freundin Johanna immer ein kritisches Auge auf sie zu werfen. Ganz besonders als Ronia den stadtbekannten Stricher und Drogenabhängigen Jan trifft und eine Obsession für ihn entwickelt.

Mittlerweile ist dies der zweite Roman für junge Erwachsene, der ohne fantastische Elemente auskommen muss, dass Bettina Belitz auch damit überzeugen kann, hat sie für mich mit "Linna singt" bewiesen. Doch für "Vor uns die Nacht" hatte ich mir eigentlich etwas anderes vorgestellt. Die Coveraufmachung und die Inhaltsangaben haben mich in die Irre geführt und lenken von einer Story ab, von der ich mich nach dem Auslesen ernsthaft fragen muss, ob sie eigentlich romanwürdig ist. Das klingt sehr hart und es tut mir in der Seele weh, da Bettina Belitz nach wie vor zu meinen Lieblingsautorinnen zählt, doch für mich viel die Umsetzung nicht überzeugend aus.
Von hier an werde ich ein paar inhaltliche Schwerpunkte verraten, wer das Buch noch nicht gelesen hat und dies noch möchte, sollte also lieber nicht weiterlesen!

Dienstag, 3. Juni 2014

7 Tage - 7 Buchenttäuschungen I

1. Tag: eine himmlische Enttäuschung

Inspiriert von meiner aktuellen Rezension zu Lara Adrians "Kriegerin der Schatten", möchte ich diese Mottowoche meinen persönlichen, literarischen Enttäuschungen widmen.
Da ich jedoch meist Fantasy lese, werden sich wohl einige Einträge darum drehen, also werde ich wohl versuchen die Posts in Subgenres zu unterteilen.

Eine der ersten Verrisse meiner Rezensentinnenkarriere war "Engelsnacht" von Lauren Kate. Selten hat mich ein Klappentext und ein Cover so sehr angesprochen wie bei diesem Exemplar und selten wurde ich so sehr enttäuscht. Die Autorin hat hier sämtliches Potenzial verschenkt, klar hat die Buchreihe auch ihre Anhänger, doch für mich war sie ein absoluter Reinfall. Die Reihe ging noch 3, 4 Bücher lang weiter, jedoch ohne mich. Ärgerlich waren die verschwendeten 18 Euro und so ging Engelsnacht, den Weg jeder Enttäuschung - ab zum "amazon trade in".  Zur vollständigen Rezension einfach weiterlesen...


Montag, 2. Juni 2014

2/5 für "Kriegerin der Schatten" von Lara Adrian

Time to say goodbye! Adieu Orden, Du kämpfst nun ohne mich weiter.

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Herangezüchtet um als Killer in einer dunklen Ära der Stammesvampire zu kämpfen, wuchs Nathan in einer lebensfeindlichen Zeit auf. Die Folterungen in seiner Kindheit hängen ihm noch heute nach, doch sie machten ihn auch zu dem emotionsarmen, knallharten und wichtigen Kämpfer für den Orden der Vampire. Als er auf Jordana trifft, eine Stammesgefährtin, beginnt seine Fassade zu bröckeln. Die kühle Blondine ist in der feinen, gehobenen Vampirgesellschaft gerne gesehen. Sie wusste auch nicht, dass sie mit ihrem Leben unzufrieden wäre, bis ihr Nathan begegnet.

Ich denke, dies wird das letzte Buch gewesen sein, dass ich von Lara Adrian, beziehungsweise ihrer Midnight Breed Reihe gelesen habe. Mir reicht es mittlerweile, denn es ist ja doch immer wieder das gleiche.

Sonntag, 1. Juni 2014

7 Tage - 7 Liebeslieder VII

7. Tag: mein Teeniepopsong
  
 Eigentlich gibt es für mich da nur eine Einzige. Sie ist DIE Stimme aller liebesbekümmerten, herzschmerzenden kleinen Countrygirls. Gut auf mich trifft dies nun nicht mehr zu, doch trotzdem liebe ich die Songs von Taylor Swift. Neben all den Herzschmerzsongs, die an ihrem bisherigen Männergeschmack zweifeln lassen, denn Taylor verarbeitet immer ihre Beziehungen in den Songs oder den Frauenpowerhymnen, kann sie auch ein paar liebesbejahende Stücke schreiben.
So auch "Lovestory":


Durch dieses Lied bin ich auf die Amerikanerin aufmerksam geworden und mit diesem wirklich gelungenen und romantischen Video hat sie es geschafft, dass ich mir auch einige ihrer Alben (wie Red) zu legte. Im Laufe des Jahres gibt es dann eine neue Platte, die schon fest in meiner iTunes-Playlist eingeplant ist.