Montag, 29. Dezember 2014

TIGI Produkte - Bed Head & Catwalk - auf dem Prüfstand.

 Bei einem TKmaxx Besuch bin ich auf die Bed Head Haarpflegeprodukte der Firma TIGI aufmerksam geworden. Vom Design her waren die recht großen 1l-Flaschen sehr ansprechend. Doch deren stattlicher Preis (ca. 15 Euro pro Flasche Shampoo oder Conditioner) haben mich ein wenig abgeschreckt, in dem Unwissen, ob die Produkte überhaupt für mein recht schwieriges Haar geeignet sind. Zuhause hatte ich dann die Website entdeckt und den Kundensupport angeschrieben, mit der Bitte mir die passenden Produkte für meinen Haartyp (fein, trocken, lockig, coloriert) zu nennen. Die Kundenbetreuerin war super schnell, super nett und super kompetent und schickte mir sogar ein paar passende Proben zu. Der Service von TIGI ist also sehr empfehlenswert, die Produkte für mich leider nicht unbedingt...


Bed Head: Dumb blonde (Shampoo und Conditioner) 

+ das Haar glänzt und die Farbe kommt gut hervor
+allgemein ein gut gepflegter Eindruck
+ Geruch angenehm, leichte Ananasnote
+ bringt Haar Volumen und beschwert nicht

- Haare erscheinen etwas fusselig und noch feiner als Sonst, trotz ausgiebigerem Fönen ist die Haarstruktur nicht komplett geglättet. 






Oatmeal & Honey - nourishing mask (Haarkur):
+ Kur ist sehr ergiebig und reichte für zwei Anwendungen
+ der Geruch ist beim Auftragen sehr angenehm und erinnert ein klein wenig an Weihnachten

- keine allzu große Pflegewirkung zu erkennen, selbst nach längerer Einwirkzeit
- mein Haar wurde davon noch feiner und nicht griffiger
- die Inhaltsstoffe konnten mich aufgrund der hohen Anzahl an Silikonen nicht überzeugen

Auf dem Foto ist auch noch ein Aufhellungsshampoo mit passendem Conditioner von "Catwalk", welches ebenso zu TIGI gehört. Daran habe ich mich allerdings noch nicht gewagt, weil solche Aufhellungsprodukte mein Haar recht stark austrocknen.



Urban anti-dotes (Shampoo und Conditioner)

+ sehr frischer, angenehmer zitrusartiger Geruch
+ Haar wurde davon sehr schön glänzend und erschien gut gepflegt,
im Gegensatz zu den anderen Produkten

- auch hier die Vielzahl an unschönen Inhaltsstoffen




Ich bin sehr froh, dass TIGI so einen tollen Kundenservice hat, denn dieser konnte mich gut beraten und hat mich auch vor einem Fehlkauf bewart, denn die Produkte scheinen von meinen Haaren nicht so gut angenommen zu werden, während andere gerade von den Bed Head Shampoos schwärmen. Jedes Haar ist anders! Mittlerweile scheiden solche Produkte für mich schon im Vorhinein aus, wenn ich einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfe. Das erleichtert auf jeden Fall die ein oder andere Kaufentscheidung!

Samstag, 8. November 2014

Futtertest für Hunde: Dogz finefood Juicy Jewelz

Wie ein Weihnachtsessen für Hunde: Die Zusammensetzung von Dogz finefood Juicy Jewelz.

Seit ein paar Monaten bin ich mit meinen Haustieren bei futtertester.de angemeldet. In dieser Zeit hatten wir schon das Glück die ein oder andere Sache zu testen. Besonders gefreut habe ich mich, dass mein Jack Russel Terrier mal wieder ein Produkt von Dogz finefood aus dem Hause Pets Nature testen durfte. Wir bekamen schon einmal das Nassfutter von dem ich auch begeistert war. 

Dieses mal erreichten uns zwei 1kg-Beutel von "Dogz finefood Juicy Jewelz" -  einem halbfeuchten Trockenfutter.
Die rosafarbene Verpackung ist ziemlich auffällig und lässt im ersten Moment nicht unbedingt auf Hundefutter schließen. Es könnten auch Marshmallows für einen Kindergeburtstag sein, oder so... Mir gefällt die Verpackung! Ich glaube allerdings nicht, dass ein super männlicher Forstarbeiter für seinen sabbernden, total männlichen Bluthund zu einer rosafarbenen Hundefutterverpackung greifen würde, obwohl der schwer schuftende Hund dieses sicher verdient hätte.

Freitag, 17. Oktober 2014

Unboxing: Pinkbox Oktober 2014

Ich war ein klein wenig überrascht als vor ein paar Tagen der Postbote klingelte und mir einen ziemlich durchweichten  Karton von Pinkbox in die Hand drückte. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich hatte nicht daran gedacht, das Abo rechtzeitig zu kündigen, schließlich kam auch erst wenige Tage zuvor meine erste Box an.
Ein wenig angesäuert über die versehentlich ausgegebenen 13.95 Euro öffnete ich also die Pinkbox für Oktober. Meine Laune sollte sich nicht wirklich heben...


Donnerstag, 16. Oktober 2014

Unboxing: Jolie for Pinkbox (Special)

Pinkbox: der zweite Versuch!

 Als ich meine erste Pinkbox bestellt hatte, gab es, dank eines Actionscodes, die Specialbox von der Zeitschrift Jolie gratis dazu. Ob sie ihr Geld wert gewesen wäre? Mal sehen...


Folgende Produkte waren in meiner Box enthalten:

Sonntag, 12. Oktober 2014

Unboxing: Pinkbox September 2014

Meine erste Beautybox: Top oder Flop?

Angefixt von meiner Lieblingsbloggerin Testbiene, deren Unboxingposts und -videos ich liebe, wollte ich die ganze Sachen mit den Boxen auch einmal ausprobieren.
Da ich einen Gutschein für die Pinkbox hatte, welcher mir 6 Euro erlass gab, ist es also die Pinkbox September geworden. Ein Besuch der Facebookseite hatte sich für mich gleich mit gelohnt, denn ein Aktionscode brachte mir zu meiner Bestellung die Specialbox in Kooperation mit der Jolie gratis hinzu.

Also zwei Boxen für gerade mal 7.95 Euro - da kann man ja nichts falsch machen, dachte ich. Da ich als Kind Wundertüten geliebt habe, wollte ich die Erwachsenenwundertüte doch einmal testen...

Samstag, 20. September 2014

Futtertest: Purina Pro Plan Delicate (Katzen)

                                                Schlafend zur Feinschmeckerin...




Die Testerin hält das Päckchen voller Pro Plan noch für einen Traum
Ich habe mich sehr gefreut, als die E-Mail vom Trendsetter - Team kam, dass meine Hauskatze Molly und ich das neue Trockenfutter von Pro Plan testen dürfen. Darauf war ich sehr gespannt, da mein Freund seinen Hunden Hochleistungsfutter dieser Marke gibt und immer sehr auf Hochwertigkeit achtet.

Das Testprodukt
Ein paar Tage später kam dann das Päckchen mit 400g Trockenfutter von Pro Plan Delicate an. Mit dem Zusatz "Optirental - healthy kidneys" soll es vor allem für die Gesundheit der Nieren sorgen. Truthahn soll dabei die Hauptgeschmacksrichtung sein, obwohl ich kaum glaube, dass Katzen dort einen Unterschied schmecken. Positiv aufgefallen ist mir, dass unter den Inhaltsstoffen Truthahn (18%) an erster Stelle steht, also den Hauptanteil des Produktes ausmacht, bei billigeren Trockenfuttern findet man oftmals Getreide an erster Position. An zweiter Position steht Reis, welches für Katzen leicht verdaulich ist. Das Trockenfutter kommt allerdings nicht ohne weiteres Getreide aus. Mais und Maisstärke ist außerdem enthalten, was nicht ganz so positiv ist.

Ein Probenset
Pro Plan Delicate kann als Alleinfuttermittel gefüttert werden. Dabei würden 60g über den Tag verteilt für meine 4Kg schwere Katze absolut ausreichen, was ein guter Wert ist und für die Nahrhaftigkeit des Futters steht.

In unserem Testpaket waren außerdem vier Probensets enthalten, bestehend aus einer 100g Packung des Futters, einer Broschüre und Rabattcoupons (wo diese eingelöst werden können, wird aus ihnen allerdings nicht ersichtlich). Diese sind bereits in die Hände von Freunden und Bekannten gegangen, deren Katzen sich schon riesig gefreut hatten. Eine tolle Sache, denn so kann man sich direkt über neue Produkte austauschen.
Doch nun zu Mollys Testresultat: Nach dem sie sich zum Wachwerden durchringen konnte, statte sie ihrem Futternapf sofort einen Besuch ab und fing an zu fressen. Molly ist was Trockenfutter anbelangt, nicht sehr wählerisch, es sei denn ich würde ihr eine Hausmarke vom Discounter vorsetzen wollen. Der angenehme Geruch und die appetitliche Optik schienen sie überzeugt zu haben. Mit dem futtern aufgehört, hatte sie erst, als auch der letzte Krümel weggeputzt war, was für Molly nur ein Zeichen von Wohlschmecken sein kann, da sie nicht zu den Vielfraßen gehört. Sie hat sich sogar geduldig fotografieren lassen und das obwohl sie immer reißausnimmt, wenn sie mich mit der Kamera sieht. Meine Katze ist von Pro Plan Delicate also vollstens überzeugt, ich zum größten Teil auch. Ob ich es Nachkaufen werde, kann ich allerdings noch nicht sagen, da der Preis von 7-8 Euro für die kleine 400g Packung schon sehr stattlich ist.

Es muss erst alles weggeputzt werden, zum Teufel mit der Kamera.



Mürrisch gucken, weil nun alles leer ist.
Vielen Dank an die Trendsetter, dass wir dieses Futter kostenfrei testen durften!

Samstag, 6. September 2014

4/5 für "An der Schwelle des Todes von" Shannon McKenna

Schwindelerregend - spritzig - separiert: Nina und Alex.



Alex Aaro ist ein einsamer Wolf und wollte dies auch immer bleiben. Doch da hätte er niemals die McClouds und ihre Freunde kennen lernen sollen. Ihnen einen Gefallen schuldend, wird er in einen Fall hineingezogen der es in sich hat:
Die unscheinbare Nina Christie wird in New York mitten auf der Straße von einer alten Bekannten, die ihr eine Spritze mit einer unbekannten Substanz setzt. Verzweifelt wendet sich Nina an ihre Freundin Lily und diese ist ja bekanntlich mit Bruno verheiratet, das McCloudsche Zahnrad beginnt sich zu drehen...

Endlich komme ich auch einmal dazu den neuen Roman von Shannon McKenna zu rezensieren, nach dem ich aus Zeitgründen auch wirklich lange an ihm las. Ich muss leider auch sagen, wäre das Buch ein wenig spannender und mitreißender gewesen, wäre es sicher in einem Rutsch durchgelesen.

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Aber der Reihe nach. Ich fand Aaro als Ausgangscharakter schon ziemlich spannend, mürrisch, abgekapselt und zu allem bereit - außer zum Gebraucht werden und sich auf andere Menschen einzulassen. Wenig begeistert ist er demnach auch, als Bruno ihn nötigt die Freundin seiner Frau aus einer misslichen Lage zu befreien. Nach langer Diskussion fährt er schließlich doch zu Nina ins Krankenhaus um einen Mitschnitt des Überfalls zu übersetzen, schnell stellt sich heraus, dass ihr eine bewusstseinserweiternde Droge verabreicht wurde, die eines Gegenmittels benötigt, um nicht daran zu verenden.
Aaro ist schnell fasziniert von der störrischen und schnippischen Nina, die ihm mächtig Paroli bietet. Doch beide haben keine Zeit für große Liebeleien, denn die Leute hinter der Psy-Droge sind ihnen schon lange auf den Fersen.

Eine der Schwächen des Romans war für mich die Beziehung von Nina und Aaro, es fehlte ihr ein wenig an Tiefe, der Sex - ist im Vergleich zu den Bänden vor Lily und Bruno - weiter zurückgeschraubt wurden und der ganz große emotionale Twist am Ende fehlte auch. Eigentlich Schade! Und mir fehlten die McClouds! Selten kam ein Buch der Reihe mit so wenig Beteiligung der ganzen Sippe aus. Das geht doch nicht!

So lag der Fokus verstärkt auf dem Thrillerplot, der an sich spannend war und noch Raum im nächsten Buch haben wird, da der ganz große Bösewicht noch nicht gestellt wurde. Eine Schwäche gab es aber auch hier: die vielen Namen und unterschiedlichen Bösewichte, die nicht alle in einem Team spielten und untereinander auch noch angefeindet waren. Wer sollte da noch durchblicken?

Toll fand ich allerdings den wohl übelsten Verbrecher von allen: Aaros Vater, er demonstriert, was Familienbande wohl heißen könnten und was für Probleme sie mit sich bringen. Oleg macht neugierig auf mehr und vielleicht sehen wir ihn noch einmal wieder.
Eine Figur, die wir schon im nächsten Band wiedersehen werden, ist Miles und darauf freue ich mich schon sehr, und hoffe das Shannon McKenna seiner Geschichte wieder würdig wird. Bereits in diesem Band ist er auf der Suche nach Lara Kirk, einer Verwandten Ninas. Dabei erfährt und sieht er Dinge, die ihn noch mehr veränderten als die Trennung von Cindy. Ich hoffe ja, dass sie im nächsten Band noch mitmischt und wir mal eine Dreieckskiste bekommen!

Ansonsten muss ich leider sagen, dass Ninas und Alex Geschichte nicht ganz so stark war wie die Geschichten um Sean, Nick oder Kevin.
Aber Fans der Reihe werden genauso wenig daran vorbeikommen wie an dem nahenden Highlight im Januar.

Reihenfolge der McCloud Serie:
1.Die Nacht hat viele Augen (Seth MacKey + Raine Cameron)
2.In den Schatten lauert der Tod (Connor McCloud + Erin Riggs)
3.Blick in den Abgrund (Davy McCloud + Margot Vetter)
4.Sünden der Vergangenheit (Sean McCloud + Olivia Endicott)
5.Spiel ohne Regeln ( Nick Ward + Becca Cantrell)
6.Stunde der Vergeltung (Val Janos + Tamara Steele)
7.Die Macht der Angst (Kev Larsen + Edie Parrish)
8.Flammen der Rache (Bruno Ranieri + Lily Parr)
9.An der Schwelle des Todes (Nina Christie + Alex Aaro)
10.Scherben der Erinnerung (Miles + Lara Kirk)
11. Sveti und Sam

Samstag, 2. August 2014

4/5 für "Silber - das zweite Buch der Träume" von Kerstin Gier

Eine Fortsetzung auf Augenhöhe.



Liv schafft es einfach nicht ihren Schlaf aus den Fluren der Träume herauszuhalten und so wandert sie jede Nacht durch ihre grüne Traumtür und tritt ein in eine fantastische Welt, in der alles möglich scheint. Doch ist auch alles Schlechte möglich und so schwebt die junge Schülerin weiterhin in Gefahr. Doch nicht nur sie, sondern auch ihre junge Schwester Mia schlafwandelt und bringt sich damit unfreiwillig in brenzlige Situationen.

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Lange habe ich dem zweiten Buch der Träume von Kerstin Gier entgegengefiebert. Es gibt auf dem deutschen Markt einfach keine Zweite, die so fantastisch, unterhaltsam und humorvoll Geschichten erzählen kann.
Besonders überzeugen konnten mich in dem zweiten Band der Trilogie die Figuren und das Leben, welches sie innerhalb der Seiten verbreiten. Jeder Charakter besitzt das gewisse Etwas und erscheint zu keiner Zeit platt oder eindimensional. Sie sind allerdings ein wenig überspitzt und scheinen teilweise etwas übertrieben, doch gerade in der Literatur ist es so wichtig den Figuren etwas mehr Leben einzuhauchen, damit sie überzeugend und nicht platt erscheinen.
Besonders als die Patchworkfamily aufeinandertraf - beim Verlobungsessen oder den Feiern entwickelte sich eine Eigendynamik, die absolut unterhaltsam war.

Die Charaktere und der Humor sind also das ganz große Plus dieser Geschichte.  Ein Fakt, der mich weniger überzeugen konnte war die Handlung um "die Bösewichte des Buches". Ohne zu viel verraten zu wollen: Mich störte, dass Finten ausgelegt wurden, die nur dahin führten, dass doch Altbekannte dahintersteckten. Das war leider sehr wenig einfallsreich. Außerdem störte es mich, dass mit "Senator Tod" im Land der Träume eine mysteriöse Figur eingeführt wurde, von der eine gewisse Bedrohung ausgehen sollte, doch verlief diese dann komplett im Sand, (falls sie im 3. Teil nicht doch noch zum Tragen kommt) was wirklich ärgerlich erscheint, warum macht man sich dann die Mühe soviel Zeit und Arbeit auf diesen Handlungsstrang zu verwenden?

Ich muss sagen, dass mir dieses Cover bei weitem besser gefällt, als das Vorherige. Der wunderschöne mintgrüne Schutzumschlag verbirgt überraschend etwas noch viel schöneres, nämlich einen prächtigen Jaguar in schwarz - weiß. Ganz großes Kino!

Ich kann nicht beurteilen, ob mir dieser Teil besser gefallen hat als der Erste.  Deswegen gibt es auch die gleiche Wertung. Ein wenig habe ich den Rasierspaß - Ken vermisst. Hoffentlich hat Kerstin Gier ihn wieder für das große Finale im Gepäck, ebenso wie die große - und hoffentlich überraschende - Enthüllung um Secrecys Identität.

Freitag, 27. Juni 2014

2/5 für "Das Phantom der Lust" von Colette Gale



Das Phantom des Frusts...

Die junge Tänzerin Christine Daeé ist am Pariser Opernhaus des endenden 19. Jahrhunderts engagiert, doch sie hat auch das Potenzial eine begnadete Sängerin zu sein. Als eines Tages die Hauptdarstellerin eines Stückes ausfällt, springt Christine ein und verzaubert die Menge mit ihrer Stimme, doch zieht sie damit auch die Aufmerksamkeit dreier Herren auf sich. Die zwielichtigen Direktorenbrüdern de Chagny und das Phantom der Oper - kurz Erik -  wollen Christine für sich. Ein gefährlicher, frivoler und kopflos-perverser Wettlauf beginnt...

Ich hatte mir dieses Buch allein deswegen gekauft, weil es aus der Feder von Colleen Gleason stammt, die sich hinter dem Pseudonym Colette Gale verbirgt. Da sie eine meiner Lieblingsautorinnen ist, griff ich blindlings zu und hoffte, dass diese Erzählung genauso gut sein würde wie ihre Romane im Bereich der historischen Fantasy. Weit gefehlt...

Ich hätte wirklich nicht ahnen können, dass Colleen Gleason dieses niveaulose, absurde und unansprechende Gerammle als Erotik verkauft. Die Figuren, welche auf der Erzählung "Das Phantom der Oper" basieren, verkommen mit ihren Handlungen zu notgeilen Karikaturen, die des Lesens nicht wert sind. Wenn Spannung aufkommt wird diese im wahrsten Sinne des Wortes wieder zerstoßen. Das ist weder glaubwürdig noch ansprechend. 

Ich bin kein Fan des "Phantoms der Oper", gut, ich mag die Musik des Musicals und habe die aktuelle Verfilmung mit Gerald Butler als Phantom gesehen, doch kenne ich mich mit den ganzen Figuren nicht aus und so fiel es mir schwer zu Beginn in die Handlung zu finden. Die Autorin wirft mit Namen um sich, ohne diese groß zu erläutern, das sorgte für einige Verwirrung bei mir.
Die Mitte der Handlung mit der Entführung Christines war zwischenzeitlich einmal ansatzweise spannend, doch das Finale unterläuft dann wieder die Grenzen des guten Geschmacks. 

Gelungen fand ich das Vor- und das Nachwort, in dem die Autorin ihren eigentlichen Humor verbreitet und die ganze Geschichte mit einem Augenzwinkern als wahre Geschichte des Phantoms verkaufen möchte. Ich wünschte, sie hätte die ganzen Bett- und Kulissen- und Keller- und Flurszenen auch mit einem Augenzwinkern geschrieben.

Für Fans der Autorin oder des Musicals ist dies auf jeden Fall ein Schuss in den Ofen, alle die erotische Literatur, ohne Sinn, Verstand und Anspruch wollen, dürfen hier gerne zuschlagen...

Sonntag, 22. Juni 2014

7 Tage - 7 Romanverfilmungen VII

7. Tag: eine Romanverfilmung, die ich unbedingt noch sehen muss

Abschließend zur Mottowoche möchte ich einen kleinen Ausblick geben, welche Verfilmung ich unbedingt noch sehen möchte und zwar ist dies, nachdem ich den Trailer zum zweiten Teil gesehen hatte, die Edelsteintrilogie von Kerstin Gier. Nachdem der erste Teil der Trilogie bei den Kritiker nicht so gut weggekommen ist, muss ich sagen, dass mich die Trailer schon angesprochen haben, denn die jeweiligen Settings und Kostüme sind einfach umwerfend. Außerdem ist die Buchreihe eine meiner absoluten Favoriten im Jugendbuch - Fantasybereich, von daher werde ich dieser deutschen Produktion, denen ich meist sehr skeptisch gegenüberstehe, auf jeden Fall eine Chance geben.

Trailer Rubinrot:





Trailer Saphirblau (Kinostart August 2014)


Die Reihenfolge der Edelstein-Trilogie:
1. Rubinrot
2. Saphirblau
3. Smaragdgrün

(Die Links führen zu den Buchrezensionen)






Samstag, 21. Juni 2014

7 Tage - 7 Romanverfilmungen VI

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6. Tag: eine Romanverfilmung, die ich wohl niemals sehen werde

Obwohl ich das Buch las und die gesamte Reihe eigentlich schätze, werde ich vielleicht niemals mir diese Romanverfilmung ansehen. Es handelt sich hier bei um, "Die Chroniken der Unterwelt: City of Bones 1" (Hier geht es zur Buchrezension...).
Die Kritiken und die Besucherzahlen sprechen leider gegen diesen Film, sodass möglicherweise die Buchreihe (6 Bände) garnicht komplett verfilmt werden wird. 
Was mir persönlich jedoch nciht zusagt, ist die Besetzung des Hauptcasts. Ich bin fest davon überzeugt, dass man eine junge, frische und spritzigere Variante des "Jace" hätte finden können als Jamie Campbell Bower. Warum nicht komplett unbekannte Leute casten, wie man es bei Harry Potter tat und dies war ein Riesenerfolg! 
Außerdem beschreibt die Autorin in ihren Roman Clary als eine jüngere, mutigere und sicher auch sportlichere Variante von sich selbst. Lily Collins, die nur durch Schönheit und ihrem Vater besticht, passt dort nicht hinein. Sie konnte mich nicht in "Spieglein, Spieglein" als Schneewittchen überzeugen, es darf also angezweifelt werden, dass sie sich bis zu diesem Dreh schauspielerisches Talent bzw. Können zugelegt hat. Schade, wenn einem schon die Darsteller nicht zusagen, wird es schwer für den Film gemocht zu werden.

Freitag, 20. Juni 2014

7 Tage - 7 Romanverfilmungen V

5. Tag: die Goodmother aller modernen, fantastischen Romanverfilmungen

Wenn man sich mit Romanverfilmungen im Fantasybereich beschäftigt, muss man sich heute fragen, was diesen momentanen Hype ausgelöst hat und kommt dabei leider nicht an der Twilight - Saga von Stephenie Meyer vorbei. Einige werden sicher die Harry Potter Verfilmung dafür halten, doch besitzt diese eher einen EInzelstatus, nur nach Twilight schoßen die ganzen Romanverfilmungen wie Pilze aus dem Boden. Biss zum Morgengrauen - große Literatur sieht eindeutig ganz anders aus als die Geschichte um Bella und Vampir Edward, die sich unsterblich ineinander verlieben und von nun bis in alle Ewigkeit Blut saugen wollen. Eines muss man dieser Reihe und ihren Verfilmungen jedoch lassen, sie ermöglichten es weiteren Autorinnen in diesem Genre Fuß zu fassen und richteten den Blick vieler Filmstudios auf Fantasyerzählungen. Sicher gäbe es ohne diese Teenieschmonzette keine Jennifer Lawrence, die als Katniss Everdeen über die Leinwand hobst und Tribute massakriert. 
Einen gewissen Kultstatus hat die Twilight-Reihe somit erreicht und besitzt durchaus ihre Daseinsberechtigung, die sich über vier Bücher (ja, alle gelesen) und 5 Filme erstreckt (fast alle gesehen).

Donnerstag, 19. Juni 2014

7 Tage - 7 Romanverfilmungen IV

4. Tag: eine märchenhafte Romanverfilmung

Diese märchenhafte Geschichte konnte mich in Buch und Film überzeugen. Es ist die moderne Märchenadaption von "die Schöne und das Biest" und heißt Beastly. 
Alex Flynn erzählt hier die Geschichte von Kyle, der sein Leben auf Oberflächlichkeiten und Reichtum baut. Dabei eckt er an und wird von einer seiner Mitschülerinnen verflucht. Von nun an läuft er als Monstrum herum und muss erkennen, dass ihn nur die wahre Liebe erretten kann. Die Schöne und das Biest spielt hier in New York und besticht mit modernen Elementen, die der Film unterschiedlich zum Buch aufgreift. So ist Kyle im Buch von einem langen Fell bedeckt, während ihm im Film Narben, Tätowierungen und Piercings zeichnen. Über Hollywoods Moral lässt sich streiten, unterhaltsam sind beide Versionen alle male.
Hohe Ansprüche darf man jedoch von den Hauptdarstellern Alex Pettyfer und Vanessa Hudgens nicht erwarten. Auf der DVD ist ein alternatives Ende enthalten, welches dem Ende des Romans entspricht und tausendmal spannender und gelungener ist als das normale Ende des Films.

Mittwoch, 18. Juni 2014

7 Tage - 7 Romanverfilmungen III

3. Tag: zwei enttäuschende Romanverfilmungen

Heute breche ich mal mit meiner "Regel", dass ich die Buchvorlagen zuvor gelesen habe. Heute ist es umgekehrt und auch wieder nicht, denn die beiden (!) Filme haben mich so sehr enttäuscht, dass ich nicht mehr das Bedürfnis habe zu ihrem literarischen Zwilling zu greifen. Beide Filme kommen aus ganz unterschiedlichen Gattungen. Der eine soll komisch sein, ist es aber nicht, das Buch war es vielleicht, doch das kann ich nicht beurteilen. Der andere Film soll spannend und hochdramatisch sein, ist aber eher etwas zum Fremdschämen. Ich rede von "Jesus liebt mich" (Hier gehts zur Rezension...) ursprünglich aus der Feder von David Safier. Der Film konnte mich mit seiner Aufmachung und de Darstellern gar nicht beeindrucken, zwar macht Florian David Fitz als Jesus eine gute Figur, doch selten habe ich mit Jessica Schwarz als weibliche Hauptfigur eine so unsympathische, überdrehte und wenig authentische Protagonistin erlebt. Das war wohl nichts...
Die andere Enttäuschung heißt "Rebecca" und ist die gleichnamige Verfilmung von Daphne du Maurier aus dem Jahre 1997. (Hier gehts zur Rezension...) Der Film ist ein Komplettausfall bezüglich Schauspielerischer Leistung, Kulisse und Kostüm und Umsetzung der Handlung. Selten war eine englische Produktion (die gerade dank der BBC auch einen guten Ruf haben) unfreiwillig komischer als diese hier! Schauspieler, wie Charles Dance, der in Game of Thrones zum Fürchten ist, versagen hier komplett. Der Roman ist sicher sehr spannend und für die Zeit, in der er verfasst wurde (die 1920er) bahnbrechend, doch die Verfilmung mutet an wie eine Rosamunde Pilcher Produktion aus den frühen 90ern.

   

Dienstag, 17. Juni 2014

7 Tage - 7 Romanverfilmungen II

2. Tag eine Romanverfilmung, die ihre literarische Vorlage toppt.


Die folgende Romanverfilmung hat mich bisher am meisten fesseln können, da sie so spannend, hochemotional und gutgemacht war.  

Darum geht es?
Panem, das vorherrschende Land im Nordamerika unserer Zukunft. Alle anderen sind ausgelöscht. Das Kapitol, die Hauptstadt von Panem herrscht mit grausamer Berechnung. So lässt es Teile der Bevölkerung seiner zwölf Distrikte gnadenlos verhungern. Doch das ist nicht der einzige Rachefeldzug der Mächtigen in Panem an seine Bevölkerung, die vor vielen Jahren einen Aufstand wagte.
Nein. Jedes Jahr werden aufs Neue die berüchtigten Hungerspiele veranstaltet. Aus jedem der Distrikte werden in einer feierlichen Zeremonie ein Mädchen und ein Junge auserwählt, die für ihren Bezirk in den Spielen antreten und um ihr Leben kämpfen sollen. Im wohl ärmsten Distrikt trifft das schwere Los die 16-jährige Katniss. An ihrer Seite wurde Peeta auserwählt, der ihr bereits einmal das Leben rettete.
Doch bei den Hungerspielen kann nur einer als Überlebender hervorgehen... 
 
Der erste Teil der "Tribute von Panem" könnte auch den Titel "die Jennifer Lawrence Show" tragen. Die junge Oscarpreisträgerin schlägt alles mit ihrer Perfomance als Katniss Everdeen in den Bann. Selten habe ich eine überzeugenderere Schauspielerin gesehen. Dank ihr und den gewaltigen Bildern des Filmes muss ich sagen, dass mir dieser viel besser gefallen hat als das Buch, obwohl ich dieses schon mit der Höchstwertung versehen hatte. Wohl eine Seltenheit unter den Buchverfilmungen.

Die komplette Rezension des Films folgt....

Montag, 16. Juni 2014

7 Tage - 7 Romanverfilmungen I

Immer wenn ich ein Buch las, welches mir sehr gefiel und ich erfuhr, dass es von ihm eine Verfilmung gibt/geben würde, musste ich sie mir ansehen. Selten kommen die filmischen Zwillinge an ihre Vorlagen heran, ich gehöre aber NICHT zu der Sorte Kinogängern, die sich den Ausspruch "das war im Buch aber anders" lieber aufs Shirt drucken lassen sollten, anstelle ihn ständig auszustoßen. Neugierig bin ich trotzdem immer wieder und freue mich zu sehen, welches Gesicht die Romanfiguren für die Leinwand bekommen.

1. Tag: meine meistgesehene Romanverfilmung
Als Buchverfilmung, die mich am meisten beeindrucken beziehungsweise mitreißen konnte, fiel mir sofort "Stolz und Vorurteil" ursprünglich aus Jane Austens Feder ein. Dabei beziehe ich mich allerdings auf die Spielfilmversion von 2005 mit Keira Knightley und Matthew Macfadyen und nicht auf die Miniversion mit Collin Firth, die ebenso grandios geraten ist. 
Ich las bewusst zuerst den Roman und sah mir dann erst den Film an, welcher zu dieser Zeit erschien. Ich war überrascht, dass ich viele Dialoge aus dem Buch wiedererkannt und überwältigt wie grandios die beiden Hauptdarsteller ihre Mimik und Gestik einsetzten, um die vielschichtigen Gefühle, Sehnsüchte und Missverständnisse des Buches zu transportieren. Natürlich war der Film nicht zu 100% an der Handlung - Wie soll das auch gehen? - aber dafür entstand ein wahres Kunstwerk, das ich mir immer wieder gerne ansehe, auch heute noch. 
Meine Taschenbuchausgabe stammt übrigens aus den 80ger Jahren und dass obwohl ich sie 2005 oder 2006 im örtlichen Buchladen bestellte. Der Inselverlag schien noch einige Restbestände gehabt zu haben und Jane Austen began erst später wieder in "Mode" gekommen zu sein...





Freitag, 13. Juni 2014

5/5 für "Ultraviolence" von Lana del Rey

Eine musikalische Zeitreise und ein Roadtrip durch die USA nach Lana del Rey-Manier.


Eines meiner musikalischen Jahreshighlights, dem ich lang entgegensehnte, ist das neue Album von Lana del Rey "Ultraviolence". Sie ist eine der wenigen Künstlerinnen, die eine Sonderstellung auf meinem IPod einnehmen. Selten ist es bei mir der Fall, dass ich mich NICHT an einer Künstlerin und deren Songs überhöre. Schnell werden mir die immer gleichen Stimmen, Melodien und Texte überdrüssig, doch von Lana del Rey kann ich einfach nicht genug bekommen.

Ein Pflichtprogramm ist daher auch das mittlerweile 3. Studioalbum der Amerikanerin, dessen einzelne Songs ich nun besprechen möchte.


CRUEL WORLD - beginnt mit einem orientalisch anmutenden Intro und lädt in die ultraviolette Sphäre von Lana del Reys neuem Album ein. Sie besingt einen Lebensstil voller Gegensätze und lässt schon gleich im ersten Track erahnen, dass die musikalische Reise wieder einmal außergewöhnlich und berauschend wird. Cruel World ist dabei aber kein Highlight auf "Ultraviolence".

Von etwas anderem Kaliber ist da der Titeltrack ULTRAVIOLENCE. Mit seinem gehauchten Strophen und dem erhabenen Chorus erinnert er stark an die Songs auf "Born to die". Das ist jedoch nichts schlechtes, denn dieses Album und seine Erweiterung "Paradies Edition" war schlicht grandios. Nur Lana del Rey kann ein Lied über Gewalt so lieblich klingen lassen. Einzigartig ist auch ihr Sprechpart.

In SHADES OF COOL zeigt sie eine andere Facette ihrer Stimme und deren wahres Potenzial. Die Töne, welche dabei entstehen erinnern mich unfreiwillig an Disneymärchen (schade eigentlich, dass ihr Titelsong zu "Maleficent" nicht mit aufs Album durfte. Wer  sich fragt, wie es klingt, wenn Cinderella auf E-Gitarren trifft, der sollte reinhören. Doch die Antwort kann nur wunderschön lauten.

Auch in BROOKLYN BABY bedient sich Lana verstärkt den Zupfinstrumenten, doch hier steht ihre Stimme im Vordergrund, die eine berührende Geschichte erzählt. Man sieht sie förmlich vor sich, wie sie in einer alternativen Künstlerwohnung in NY hockt und ihrem Freund beim Musizieren beobachtet.

WEST COAST wurde bereits im Vorfeld veröffentlicht und ist die erste Singleauskopplung. Auch hier ist ein leicht rockiger Einfluss dank der E-Gitarren zu spüren. Ergänzt wird dies mit synthetischen Klängen und Lanas ätherischer Stimme, was dabei herauskommt, ist ein Ohrwurm, der zwischen Kopfschmerz- und Lieblingssongpotenzial schwankt. Fest steht Lana schafft es wie keine zuvor das vielfältige, zwiespältige Lebensgefühl Amerikas innerhalb zweier aufeinanderfolgender Songs zu beschreiben.

SAD GIRL erinnert hingegen an ihre älteren Stücke und trumpft mit der liebgewonnenen Melancholie vergangener Tage auf. Ich bilde mir auch ein leichte Jazz- und Swingeinflüsse herauszuhören, was dem Song mehr Gatsby- und 20er Jahre-Feeling liefert als "Young and Beautyful". 

PRETTY WHEN YOU CRY ist die bisher ruhigste, zurückhaltenste und sehnsüchtigste Nummer des Albums. Dieser Song lebt allein von seinem Text, der Lanas Stimme manchmal brechen lässt. Emotion pur.

MONEY POWER GLORY ist für mich wegen seines Gänsehaut erzeugenden Refrains ein Highlight auf "Ultraviolence". Ein wundervoller Ohrwurm, der wohl ehrlicher nicht sein könnte, doch für ihre unverhohlenen Texte ist sie schließlich auch berühmt geworden.

FUCKED MY WAY UP TO THE TOP ist der lange Titel eines Liedes, welches klingt als hätte ein Engel einen urbanen Erotikroman eingesungen. Welch sensationelle Kombination!

Ein weiterer Höhepunkt ist für mich OLD MONEY einfach arrangiert mit Piano, Streichern und Lanas Stimme entfaltet der Song sein wahres Potenzial und den aussagekräftigen Text erst nach und nach. 

THE OTHER WOMAN könnte so auch in einem Film der 50er Jahre zu hören gewesen sein können. Es ist einfach erstaunlich, welches Gefühl und welchen Zeitgeist sie mit ihrer Stimme hervorzaubern kann.

WEST COAST (RADIO MIX) ist die etwas reduziertere Version der ersten Single, sie kommt nicht ganz so wild und überladen daher. Jedoch kann ich beim besten Willen nicht sagen, welche Version mir besser gefällt.

BLACK BEAUTY kursierte schon einige Zeit zuvor im Internet.  Der sehnsuchtsvolle Text unterstreicht Lanas wundervolle Stimme auf einmalige Art. Jede Metapher strotzt vor Melancholie, man muss es mögen. Ich liebe es!

GUNS AND ROSES ist eine ganz eigene Liebeserklärung an eine Musikrichtung und eine Band, deren Einfluss auf "Ultraviolence" immer wieder durchschimmert. Konträr zum Titel kommt dieser Song jedoch erst ohne ausschweifende Gitarrenelemente aus und ist einer der ruhigeren Lieder des Albums. Erst zum Ende hin  hat man Axl Rose kurz "mitspielen lassen."

FLORIDA KILOS deckt nun auch noch den schwülen Süden der Staaten ab und dies spiegelt auch die leicht zähe Art des Gesangs wieder. Während der Refrain wieder an einen Abzählreim erinnert. Ein interessanter Song, der sein ganzes Potenzial erst beim mehrmaligen Hören entfaltet.


"Ultraviolence" ist ein Gesamtkunstwerk, welches für sich steht und keine Experimente in Lana del Reys experimentellen Art zu musizieren zu lässt. Sie ist ihrem Stil treu geblieben, sie holte das Feeling vergangener Zeiten zurück, würzte es mit viel Melancholie, fügte Guns and Roses hinzu und besang unnachahmlich das Lebensgefühl vieler Amerikaner. 
Es ist schwer in Worte zu fassen, wie und vor allem was Lana del Rey singt. Es bleibt immer viel Raum für Deutungen und Spekulationen. Einfach Hereinhören und sich selbst ein Bild von dieser herausragenden Künstlerin machen.

Mein Lieblingssong des Albums:


Donnerstag, 12. Juni 2014

5/5 für "Lady Celias gewagter Plan" von Sabrina Jeffries

Celias Plan ging auf - der Abschluss der Reihe ist auch ihr wahrer Höhepunkt.

Lady Celia läuft die Zeit davon. In zwei Monaten soll auch sie unter die Haube kommen, damit sie und die restlichen Sharpe Geschwister nicht von Großmutter Hetty enterbt werden. Doch Celia hat ein großes Problem, der geeignete Heiratskandidat ist noch lange nicht in Sicht. So beauftragt sie den Bow-Street-Runner Jackson Pinter damit drei Junggesellen unter die Lupe zu nehmen. Dieser ist nicht gerade angetan von der Idee, hat er doch schon selbst ein Auge auf Celia und vorallem ihr wohlgeformtes Hinterteil geworfen...

Dies ist nun leider das große Finale der Hallstead Hall - Familienplanungssaga, die sich zu einer meiner Lieblingsbuchreihen mauserte. Ich habe der Geschichte um Celia und Mr. Pinter entgegengefiebert, da sie einiges an Reibungspotenzial versprach und wo Reibung herrscht, entstehen hochexplosive Gefühle. So war es auch in "Lady Celias gewagter Plan". Das Cover ist für mich übrigens das schönste der Reihe.

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Der aufmerksamen Leserin blieb nicht verborgen, dass Jackson Pinter schon zuvor Celia genauestens musterte. Dies blieb auch von Großmutter Hetty Plumtree nicht unentdeckt und die alte Dame griff im finalen Buch nocheinmal zu drastischen Einschnitten, musste jedoch nach dramatischen Geschenisse endlich erkennen, dass Partnerschaft und eine Heirat nicht erzwingbar sind, sondern aus Liebe geboren werden müssen. Diese Leuterung kam jedoch für alle Beteiligten zu spät und so bekam Oma Plumtree doch noch, was sie begehrte zusammen mit ihrem eigenen kleinen Happy End.

Aber zurück zu dem eigentlichen Liebespaar Celia und Jackson konnten mich von Anfang an überzeugen, obwohl ich ein wenig überrascht war, als ich erstmalig las, wen die junge Adlige abbekommen würde, ergab dieses Gespann im Laufe der Reihe ganz  viel Sinn. Kleine Highlights stellten immer wieder ihre Wortgefechte und Neckerein dar. So muss das sein. Doch für beide ist es erst sehr spät klar, dass sie zueinander gehören und tatsächlich das "Wagniss Ehe" eingehen sollten. Jackson Pinter, der als polizeilicher Ermittler Karriere macht, geht ganz in seinem bürgerlichen Leben auf und hat hauptsächlich Verachtung für die Aristokratie übrig. Kein Wunder, hält er sich doch für den Bastard eines verantwortungslosen Earls. Wer wirklich sein Erzeuger ist, erfährt er erst spät und ist eine der Überraschungen des Buches.
Celia hingegen kann den überheblichen, beherrschten und strengen Mister Pinter nicht gerade ausstehen, muss er sie und ihre Vorliebe für Waffen doch ständig ermahnen. Hier erinnerten mich beide ein klein wenig an Elisabeth Bennet  und Mr. Darcy. Es entstehen wundervoll lebendige Szenen, wie der Schießwettbewerb oder die erste Abendgesellschaft mit Kussvergleichen, die den gesamten Roman zu einem kurzweiligen Leseerlebnis machen.
Nachvollziehbar und berührend schrieb Sabrina Jeffries außerdem die emotionale Entwicklung der beiden nieder. Was litt ich mit beiden nach ihrer ersten Nacht und der harten Realität, die am Tag darauf eintrat! Schon lange habe ich kein so fesselndes Buch mehr lesen dürfen. Dass dies nur ein Historical ist, soll dies aber nicht schmälern, vielmehr zeigt es nur, dass ein gutes Buch keine Frage des Genres ist, sondern eine Frage des Könnens der Autorin.

Der krönende Abschluss bildete die langersehnte Auflösung des Rätseln um den Tod des Sharpe-Ehepaars. Auf spektakuläre Art deckten Jackson und Celia dieses Geheimnis mit einigen Überraschungen auf, sodass dieser Handlungsfaden, welcher sich durch alle fünf Bände zog, zufriedenstellend aufgelöst wurde.

Nun bin ich aber ein wenig betrübt, dass mal wieder eine außergewöhnliche Buchreihe ihr Ende fand, obwohl mit Lord Devonmont ja noch ein Protagonist in den Startlöchern stehen würde. Doch bisher ist nicht bekannt, ob der Lyx-Verlag "Twas the Night After Christmas" verlegen wird. Ich würde es mir sehr wünschen.

Montag, 9. Juni 2014

7 Tage - 7 Buchenttäuschungen VII

7. Tag: eine historische Enttäuschung

Ab und an greife ich auch mal zu historischen Liebesromanen, was dank des LYX-Verlages auch wieder salonfähig wurde, denn man verzichtet zum Glück auf die unmöglichen Cover aus der Vergangenheit, die dem Genre den unehrenvollen Namen "Nackenbeißer" gaben. Da ich bei den Autorinnen noch nicht gerade versiert war, begann ich den Fehler mich von eben jenen Covern leiten zu lassen und griff zu "Ein skandalöses Rendezvous" von Madeline Hunter. 
Tatsächlich ist der Buchdeckel auch das schönste vom Buch. Zugegebenermaßen ist der Roman nicht soo schlechte, aber eben bei weitem nicht so gut wie seine Ausstattung, klar dass eine Enttäuschung dort vorprogrammiert scheint.
Die Rezension folgt nach einem Klick...


Sonntag, 8. Juni 2014

7 Tage - 7 Buchenttäuschungen VI

6. Tag: eine dystopische Enttäuschung

Heute, am mittlerweile 6. Tag der Mottowoche kommt eine Enttäuschung, die auch wieder tief saß, denn auch sie stammt aus der Feder einer meiner Lieblingsautorinnen. Die Gute heißt Colleen Gleason und ist für ihre historischen Vampirromane in Deutschland mehr oder weniger bekannt. Da sie ihre aktuellsten Werke selbst herausbringt wohl leider letzteres. Ich liebe ihre "Illa Gardella"- und "Londoner Drakulia"- Reihe, auch mit mittelalterlichen Romanen hat sie dank ihres faszinierenden Schreibstils ein gutes Händchen bewiesen. 
Als ich von ihrer neuen, dystopischen Serie erfuhr, bestellte ich mir direkt die ersten beiden Bücher, ein ziemlich blöder Fehler, denn von Band eins "die längste Nacht" hatte ich bereits genug. Rein von der Thematik her hätte ich mir das Buch nicht besorgt. Es spielt nach einem "Weltuntergang" und die wenigen überlebenden Menschen versuchen eine neue Zivilisation aufzubauen, doch zombieartige Wesen verfolgen sie und versuchen sie zu töten. Dies ist eigentlich nicht meine bevorzugte Handlungsstruktur, doch da dieses Buch von einer meiner Lieblingsautorinnen geschrieben wurde, griff ich gerne zu. Die volle Enttäuschung lest Ihr hier...

Samstag, 7. Juni 2014

7 Tage - 7 Buchenttäuschungen V

5. Tag: eine finale Enttäuschung

Heute muss ich leider von einem Trilogiefinale berichten, dass mich nicht zu überzeugen wusste und sich nach einem fantastischen zweiten Teil (ja, die soll es auch geben!) sogar als ziemliche Enttäuschung entpuppte. Unglücklicherweise rede ich vom Abschluss der "Chroniken der Schattenjäger"-Reihe. Optisch begann es schon schlimm, denn der Verlag entschied sich die Cover vor dem großen Finale noch einmal zu ändern, sodass nun in meinem Bücherregal Uneinigkeit und Verwirrung herrscht. Von "Clockwork Princess" starrt nun ein Mädchengesicht herunter anstelle dieses tollen Covers hier:

Ein schlechtes Omen für das gesamte Buch, denn die Autorin Cassandra Clare schien es sich dieses Mal zur Aufgaben gemacht zu haben jegliche Spannung mit ausschweifenden Beschreibungen von Landschaften, Leuten, Wesen sowie Straßen und Häusern zu töten. Die großen Gefühle zwischen Tessa, Jem und Will kamen wie im zweiten Band auch nicht mehr auf. Mein einziger, persönlicher Lichtblick war der Epilog, welcher jedoch kontrovers diskutiert auch nicht jederlesers Sache war.
Hier geht es zur gesamten Rezension...

Freitag, 6. Juni 2014

7 Tage - 7 Buchenttäuschungen IV

4.Tag: eine hochgradig fantastische Enttäuschung


Ich hätte niemals gedacht, dass ich einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen mal so eine geringe Wertung geben müsste, doch das neueste Werk von Lynn Raven, namens "Seelenkuss" hat es leider nicht anders verdient und schafft es somit in dieses ruhmlose Ranking.
Was genau dazu führte, lest Ihr in der nachfolgenden Rezension. Ein gutes Haar sucht man darin allerdings vergeblich...

Darejan aus dem Volk der Korun ist die Schwester der Königin und besitzt so einige Privilegien. So lernt sie einen Fremden aus einem weit entfernten Reich kennen und lieben. Als sie eines Tages feststellt, dass etwas mit ihrer Schwester nicht stimmt, ist alles bereits zu spät und Darejan verliert ihre Erinnerung und Liebe...
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Vorab, ich bin ein großer Fan der Autorin und habe jeden ihrer Romane mit Freude gelesen, doch "Seelenkuss" ist seit langem eines der schlechtesten Bücher, welches ich lesen musste. Das zu schreiben, tut mir wirklich in der Seele weh. Doch woran liegt es?
Erst einmal war der Einstieg in die Handlung schon unglücklich gewählt wurden. Einige Kapitel werden aus der Sicht Refens erzählt, sodass ich urtümlich davon ausging, dass er der Protagonist neben Darejan sein würde. Refen besaß auch die typischen Eigenschaften eines klassischen Lynn-Raven-Helden. Meine Sympathien hatte er also, doch verschwand er schon wieder nach den ersten 100 Seiten, nur um erst in den letzten 10 (!) Seiten wieder ausgekramt zu werden.
Darejan an sich war okay - eine Umschreibung, die ich bei Charakteren sonst nie wählen würde, aber mir fallen zu ihr keine prägnanten Eigenschaften ein. Der eigentliche Held der Geschichte, dessen Name erst sehr spät genannt werden durfte, hat die Rolle des Schwachsinnigen auferlegt bekommen. So sieht Darejan ihn zumindest und redet die meiste Zeit über sehr abfällig von ihm. Der Verrückte, Dunanor, Jarhal... die Liste ist lang. Die Liste seiner Charakterzüge hingegen nicht.
In dieser Hinsicht nehmen sich Darejan und ihr Auserwählter nicht viel. Gerade weil ich von der Autorin etwas anderes gewöhnt bin - sprich vielschichtige Persönlichkeiten, gerne mit Badboyeinschlag, und gütige Frauen, zwischen den die Funken nur so explodieren - war die Enttäuschung unglaublich herb.

Donnerstag, 5. Juni 2014

7 Tage - 7 Buchenttäuschungen III

3. Tag: eine desaströs-"romantische" Enttäuschung

Eigentlich bin ich eine recht humane Leserin und gehe immer wohlwollend an einen Roman heran, schließlich habe ich ihn mir auch ausgesucht, doch wenn ich einmal enttäuscht werde, dann muss ich meinen Unmut so richtig kundtun. Wohl der Flopp des letzten Jahres - literarisch gesehen, verkauft hat sich das Buch ja wie eine warme Semmel - ist für mich "Beautiful Disaster"
Die Autorin Jamie McGuire hat hier einfach alles falsch gemacht, was man falsch machen kann und ich frage mich ernsthaft, wie die ganzen guten Bewertungen zustande kommen konnten. 


Meine kompletter Verriss:

Mittwoch, 4. Juni 2014

7 Tage - 7 Buchenttäuschungen II

2. Tag: eine Enttäuschung für "junge Erwachsene"

Dass mal ein Roman von Bettina Belitz in diese ruhmlose Kategorie rutschen würde, hätte ich mir auch nicht träumen lassen. Doch ist ihr neuestes Werk "Vor uns die Nacht" zu einer persönlichen Enttäuschung für mich geworden.
Das lässt sich wohl am besten in meiner Rezension erklären:



Einen Roman von Bettina Belitz zu rezensieren, fällt mir stets sehr schwer, da der Druck, der Autorin, ihrem wundervollen Sprachstil und der Geschichte gerecht zu werden, enorm erscheint. Zum ersten Mal ist es für mich nicht allzu schwer, denn zum ersten Mal hat mich ein "Belitzsches Werk" enttäuscht.
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Die 21-jährige Ronia steht unter der Fuchtel ihrer Eltern, als Pfarreheleute sind die Leonhards strenge und gläubige Leute, die von ihrer Tochter ein gewisses Maß an Anstand erwarten. Dem nicht genug, scheinen auch Ronias Mitbewohner Jonas und ihre beste Freundin Johanna immer ein kritisches Auge auf sie zu werfen. Ganz besonders als Ronia den stadtbekannten Stricher und Drogenabhängigen Jan trifft und eine Obsession für ihn entwickelt.

Mittlerweile ist dies der zweite Roman für junge Erwachsene, der ohne fantastische Elemente auskommen muss, dass Bettina Belitz auch damit überzeugen kann, hat sie für mich mit "Linna singt" bewiesen. Doch für "Vor uns die Nacht" hatte ich mir eigentlich etwas anderes vorgestellt. Die Coveraufmachung und die Inhaltsangaben haben mich in die Irre geführt und lenken von einer Story ab, von der ich mich nach dem Auslesen ernsthaft fragen muss, ob sie eigentlich romanwürdig ist. Das klingt sehr hart und es tut mir in der Seele weh, da Bettina Belitz nach wie vor zu meinen Lieblingsautorinnen zählt, doch für mich viel die Umsetzung nicht überzeugend aus.
Von hier an werde ich ein paar inhaltliche Schwerpunkte verraten, wer das Buch noch nicht gelesen hat und dies noch möchte, sollte also lieber nicht weiterlesen!

Dienstag, 3. Juni 2014

7 Tage - 7 Buchenttäuschungen I

1. Tag: eine himmlische Enttäuschung

Inspiriert von meiner aktuellen Rezension zu Lara Adrians "Kriegerin der Schatten", möchte ich diese Mottowoche meinen persönlichen, literarischen Enttäuschungen widmen.
Da ich jedoch meist Fantasy lese, werden sich wohl einige Einträge darum drehen, also werde ich wohl versuchen die Posts in Subgenres zu unterteilen.

Eine der ersten Verrisse meiner Rezensentinnenkarriere war "Engelsnacht" von Lauren Kate. Selten hat mich ein Klappentext und ein Cover so sehr angesprochen wie bei diesem Exemplar und selten wurde ich so sehr enttäuscht. Die Autorin hat hier sämtliches Potenzial verschenkt, klar hat die Buchreihe auch ihre Anhänger, doch für mich war sie ein absoluter Reinfall. Die Reihe ging noch 3, 4 Bücher lang weiter, jedoch ohne mich. Ärgerlich waren die verschwendeten 18 Euro und so ging Engelsnacht, den Weg jeder Enttäuschung - ab zum "amazon trade in".  Zur vollständigen Rezension einfach weiterlesen...


Montag, 2. Juni 2014

2/5 für "Kriegerin der Schatten" von Lara Adrian

Time to say goodbye! Adieu Orden, Du kämpfst nun ohne mich weiter.

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Herangezüchtet um als Killer in einer dunklen Ära der Stammesvampire zu kämpfen, wuchs Nathan in einer lebensfeindlichen Zeit auf. Die Folterungen in seiner Kindheit hängen ihm noch heute nach, doch sie machten ihn auch zu dem emotionsarmen, knallharten und wichtigen Kämpfer für den Orden der Vampire. Als er auf Jordana trifft, eine Stammesgefährtin, beginnt seine Fassade zu bröckeln. Die kühle Blondine ist in der feinen, gehobenen Vampirgesellschaft gerne gesehen. Sie wusste auch nicht, dass sie mit ihrem Leben unzufrieden wäre, bis ihr Nathan begegnet.

Ich denke, dies wird das letzte Buch gewesen sein, dass ich von Lara Adrian, beziehungsweise ihrer Midnight Breed Reihe gelesen habe. Mir reicht es mittlerweile, denn es ist ja doch immer wieder das gleiche.

Sonntag, 1. Juni 2014

7 Tage - 7 Liebeslieder VII

7. Tag: mein Teeniepopsong
  
 Eigentlich gibt es für mich da nur eine Einzige. Sie ist DIE Stimme aller liebesbekümmerten, herzschmerzenden kleinen Countrygirls. Gut auf mich trifft dies nun nicht mehr zu, doch trotzdem liebe ich die Songs von Taylor Swift. Neben all den Herzschmerzsongs, die an ihrem bisherigen Männergeschmack zweifeln lassen, denn Taylor verarbeitet immer ihre Beziehungen in den Songs oder den Frauenpowerhymnen, kann sie auch ein paar liebesbejahende Stücke schreiben.
So auch "Lovestory":


Durch dieses Lied bin ich auf die Amerikanerin aufmerksam geworden und mit diesem wirklich gelungenen und romantischen Video hat sie es geschafft, dass ich mir auch einige ihrer Alben (wie Red) zu legte. Im Laufe des Jahres gibt es dann eine neue Platte, die schon fest in meiner iTunes-Playlist eingeplant ist.

Samstag, 31. Mai 2014

7 Tage - 7 Liebeslieder VI

6. Tag: mein alternativster Song



Um ein wenig die wehleidige Schiene zu verlassen und ein schnelleres und rockigeres Millieu zu betreten, möchte ich euch meinen alternativsten Lovesong vorstellen. Er ist von den Stereophonics und heißt "Dakota". Außerdem kommt mit diesem Video das richtige Sommerfeeling auf.
Die walisische Band ist hierzulande nicht sooo bekannt, aber sie sind es allemale wert, gehört zu werden. Besonders gelungen, ist auch hier Cover von Lana del Reys "Video Games." Außerdem finde ich ihre live oder unplugged Versionen deutlich besser,als die Studioversionen. Von daher lieber nach Auftrittsvideos der Band suchen.

Freitag, 30. Mai 2014

7 Tage - 7 Liebeslieder V

5. Tag: mein melancholischstes Lied

Wie sich in den vorherigen Posts vielleicht schon erahnen ließ, habe ich eine schwäche für die besonders melancholischen Songs und dieser hier ist besonders schön. Er stammt von der hierzulande etwas unterschätzten Sängerin Kimbra und heißt: "Withdraw"


Kimbra wurde weltweit durch ihrer Duettpart in Gotyes "Somebody that I used to know". Dass sie viel mehr als eine kurze Strophe singen kann, präsentiert sie eindrucksvoll auf ihrem Debütalbum "Vows". (Hier geht es zur Rezension) In diesem Jahr legt sie ein neues Werk "The Golden Echo" nach.

4/5 für "Emma" von Jane Austen

Suche Ehemann für liebenswerte Freundin...

 "Der Mensch neigt von Natur aus zu
Wohlwollen gegenüber jenen, in deren
Leben gerade etwas Aufregendes
geschieht, weshalb ein junger Mann,
der entweder heiratet oder stirbt, sicher
sein kann, dass nur Gutes über
ihn gesagt wird."

Jane Austens Weisheit nimmt sich vor allem Emma Woodhouse, Titelheldin des gleichnamigen Romans "Emma", an. Die junge Dame gehört zum Landadel Englands des frühen 19. Jahrhunderts und erlaubt sich, durch ihre privilegierte Geburt bedingt, ihre Mitmenschen untereinander zu verkuppeln. Dass das niemals gut gehen kann, stellt sich schon nach dem ersten Versuch heraus. Emma, der sehr viel an dem Glück ihrer engen Vertrauten Harriet liegt, schmiedet kurzerhand Pläne über eine baldige Hochzeit mit dem Pfarrer Mr. Elton. Das Vorhaben scheitert und schon bald ist ein neuer potenzieller Bräutigam für Harriet gefunden. Emma hingegen schwor sich, niemals zu heiraten, egal, welch noch so netter und reicher Gutsherr ihr über den Weg läuft. Sie sieht ihre Aufgabe darin, Amor zu spielen und über das Leben der anderen zu wachen. Doch zum Glück gibt es ja noch Mr. Knightley, der überaus wohlhabende und sympathisch Nachbar mit einem offenen Ohr zu jeder Zeit.

Wer denkt, in dem 1816 erschienenen Roman eine naive Protagonistin vorzufinden, der irrt. Jane Austen ist es mit "Emma" schon damals gelungen, die Lage der Oberklassenfrauen zu erzählen und auf ironische Weise dem Leser einen Einblick in deren oft eintöniges Leben zu verschaffen. Der Einstieg des Buches ist etwas erschwerlich und langatmig, doch wer ihn übersteht, wird mit einer tollen Story und einer an sich wachsenden Protagonistin belohnt.
Wärmstens zu empfehlen ist auch die neueste BBC-Verfilmung "Emma" mit Romola Garai in der Hauptrolle.

Donnerstag, 29. Mai 2014

7 Tage - 7 Liebeslieder IV

4. Tag: mein Disney-Song


 Ja, ich gebe es zu, ich bin ein Fan von Disneyfilmen. Diese strotzen ja gerade so vor Musik und Romantik. Die Auswahl eines Lovesongs fälllt da vielleicht nicht so leicht, doch für mich war sie ganz klar, denn mein Lieblingsfilm ist (wohl etwas ungewöhnlich) Pocahontas. Der Film um die Indianerin und den englischen Siedler ist voller wundervoller Songs, doch für mich ist das schönste Liebeslied: "If I never knew you".

Mittwoch, 28. Mai 2014

7 Tage - 7 Liebeslieder III

3. Tag: mein deutschsprachiger Song

Nach dem ich mich gestern in den 80ern bewegte, geht es heute ein Jahrzehnt weiter und, DAS deutschsprachige Liebeslied schlechthin für mich ist:
"A.N.N.A" von Max Herre oder damals noch Freundeskreis. Außerdem passt "Immer wenn es regnet" gerade so schön zur aktuellen Wetterlage, eine Ode an den Regen und an irgendeine Anna sozusagen. Wer auch immer sie war/ist, ich hoffe, sie weiß zu schätzen, welch unbeschreiblich schönes Lied ihr geschrieben wurde. 
 Hier ist die MTV unplugged Version von Max Herre:

Dienstag, 27. Mai 2014

7 Tage - 7 Liebeslieder II

2. Tag: mein 80er Jahre Song

Obwohl ich dieses Jahrzehnt nicht mehr miterlebte, muss ich sagen, dass ich einige Songs aus dieser Zeit wirklich großartig finde. Mein Liebeslied, welches ich euch vorstellen möchte, ist ein sentimentales, melancholisches und lebensbejahendes zugleich. Es ist: "Dancing with tears in my eyes" von Ultravox. 


Dieser Song ist ein Klassiker, unvergessen und wunderschön. Eine kleine, persönliche iTunes - Statistik am Rande: bei mir lief er bereits über 100 mal rauf und runter.

Montag, 26. Mai 2014

7 Tage - 7 Liebeslieder I

In meiner zweiten Mottowoche möchte ich mich der Musik und ihrer romantischsten Seite widmen: Den Lovesongs. Da das Wetter auch so super mitspielt und nach Sommer schreit, die Frühlingsgefühle auf Hochtour laufen, möchte ich euch meine Top 7 vorstellen. Und wie gewohnt, jeden Tag ein anderes.

1. Tag: mein ESC - Song:


                                        The Common Linnets: Calm after the Storm

Sonntag, 25. Mai 2014

7 Tage - 7 Lieblingsbücher VII

7. Tag: mein spannendstes Lieblingsbuch

Ab und an lese ich sehr gerne einen guten Thriller, da ich dabei aber nicht auf eine gewisse Prise Romantik verzichten möchte, liebe ich das Genre der Romantic Suspense. Dort gibt es diverse Autorinnen, die ich großartig finde, so Shannon Mckenna oder Sandra Brown. Doch mein spannendstes Lieblingsbuch ist von einer Autorin, die eher in der Fantasy beheimatet ist: Lynn Viehl und der Titel lautet: "Spiel mit dem Feuer". (Hier geht es zur Rezension) Was diese Buch so besonders für mich macht, ist die überragende Protagonistin Terri, die alles mit ihrem ganz eigenen, besonderen und liebenswerten Charme angeht. Als kleine Wiederauflage von "Miss Undercover" muss die knallharte Polizistin erstmal zu Kosmetik und Haarpflegeprodukten greifen, um in der High Society Lousianas ermitteln zu können. Einer ihrer Verdächtigen im Fall um mehrfache Brandstiftung ist Cort, mit dem sie eine Nacht verbrachte und nun hofft, diese wiederholen zu können. Was dann passiert ist spektakulär und spannend!

Samstag, 24. Mai 2014

7 Tage - 7 Lieblingsbücher VI

6. Tag: mein romantischstes Lieblingsbuch

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Eigentlich lese ich ausschließlich Bücher, die eine Liebesgeschichte enthalten, die anderen können mich nur selten bei der Stange halten. Von daher ist es eher schwieriger das Romantischste überhaupt herauszufiltern. Daher beschränke ich mich auf eine reine Liebesgeschichte, die ganz ohne Fantasy- oder Krimielemente auskommt und wähle daher "Du oder das ganze Leben" (was für ein sinnfreier Titel) von Simone Elkeles. Der Roman hingegen macht viel Sinn und trifft vorallem direkt ins Herz hinein. Die Geschichte erinnert ein klein wenig an ein modernes, gemischtrassiges Romeo und Julia. Alex ist Mexikaner und fester Bestandteil einer Gang, die vor Raub und Drogenhandel nicht zurückschreckt. Brittany hingegen ist der perfekte Sonnenschein und eine Musterschülerin, dazu noch wunderschön. Klingt oberflächlich, ist es aber nicht, denn die beiden verlieben sich während einer Wette (er soll sie binnen zwei Wochen ins Bett kriegen) ineinander und lernen die Welt des jeweils anderen und dessen Probleme kennen. Das gewürzt mit viel Romantik, Gefühl, Tränen und tragischen Verwicklungen und schon ist ein perfektes Buch mit einer doch recht einfachen, aber klassischen Handlung entstanden. Da Alex noch zwei Brüder hat, die mindestens genauso draufgängerisch sind wie er, folgen diesem Roman noch zwei weitere Teile ("Du oder der Rest der Welt" und "Du oder die große Liebe"), die aber beide nicht an ihren Vorgänger heranreichen konnten.  

Freitag, 23. Mai 2014

7 Tage - 7 Lieblingsbücher V

5. Tag: mein komischstes Lieblingsbuch

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Als ich mit 15 vor den Bücherregalen des örtlichen Buchladens stand und feststellen musste, dass die Sparte "Jugendbuch" dort nur bis 14 Jahre ausgeschildert wurde (der große, romantische Fantasyhype á la Twilight kam erst Jahre später) und die Auswahl somit für mich ziemlich mau wurde, stöberte ich weiter und gelang schließlich zur "Chick Literatur". 
Diese brachte mich wiederum zu "Schokolade zum Frühstück. Das Tagebuch der Bridget Jones" von Helen Fielding. Es liegt mir fern, Bridget als anspruchslose Frauenunterhaltung abzutun. Denn Bridget Jones ist etwas ganz eigenes und besonderes, die Stimme einer Generation von Frauen, zu der ich damals nicht zählte, doch ich verstand die tollpatschig-tollkühne Engländerin trotzdem. Unvergessen ist ihr Kampf mit den Kilos, der Schokolade, dem Alkohol, den Zigaretten und zu guter Letzt den Männern. Was habe ich mit Bridget gelitten als Daniel Cleaver sie betrog oder Mark Darcy nicht den Stock aus seinem Hinterteil entfernen konnte (sinnbildlich gesprochen). Bridget ist einfach ein Vorbild für viele, denn egal wie schwer und schlimm es wird, Kopf hoch, irgendwie kommt man doch wieder stärker aus der Zwickmühle hervor. Die gleichnamige Verfilmung zählt zu einem meiner Lieblingsfilme und durfte sicher an die 20 - 30 mal im DVD-Player rotieren. Die Buchfortsetzung "Am Rande des Wahnsinns" kann ich außerdem uneingeschränkt empfehlen, doch den dritten Teil "Verrückt nach ihm" werde ich wohl im Buchladen belassen, denn ich will keine Welt, in der Bridget Jones ohne Mark Darcy existieren muss. Wie traurig und die Kritiken sprechen die selbe Sprache...